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Auszug aus einem dem Kgl. Hannoverschen Ministerio des Innern erstatteten Berichte über einen Aufenthalt in England zur Besichtigung der dortigen Eisenbahnen
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Auf der Manchester-Leeds-Bahn kostete eine Drehscheibe:von 13 Fuß im Durchmesser 120 L

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und wird eine einfachere Drehscheibe der letzteren Art in Eng-land 60 bis 65 L (ohne ihre Fundamente) kosten, wah-rend solche auf welchen Maschine nebst Tender zugleichgedreht werden können, auf der Grcat-Western, wenn nachdem Krahnprinzipe construirt, nach Herrn Brünel's An-gabe bis 800 L zu stehen kommen. Eine dergleichen auf derMagdeburg-Leipziger Bahn zu Leipzig hergestellte Drehscheibekostete im Ganzen nur etwa 1800 «L>.

Eine einfache Weiche mit zugehörigem Exccntrik undHerzstück kostet in England etwa 35 L, die mit doppelterLcnkschiene aber verhaltnißmaßig mehr. Endlich die Kohlenund Coks anbelangend, so kostete der Chaldron bester großerKohlen von 53 Cwts. 5756s Pfund Cölnisch, frei an Borddes Schiffes 17s Schilling, und Coks von erster Qualität,so wie sie in Gießereien gebraucht werden, per Tonne 14sSchilling. Die Coks, deren sich die Stockton-Darlington Bahnbediente, kosteten per Tonne nur ig Schilling, wahrend mandafür in Newcastlc 11 Schilling forderte.

lk. Kyanisirung der beim Bahnbau zu verwen-denden Hölzer.

Da bei uns die Holzpreise zur Zeit noch betrachtlich nie-driger als in England sind, so wird man bei den hiesigenBahnen auch weit eher als dort zu einem Holzunterbau sichentschließen. Wenn nun feststeht,

daß ein durch sortlaufende Langschwellen, mit unmittelbardarauf befestigter breitbasiger Schiene von 60 bis 56Pfund per Vard, gebildeter Oberbau der einzige sein dürfte,welcher in allen seinen Theilen eine fast ganz gleiche

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