«. Unterbettung
Da die leichte und gute Unterhaltung der dem Oberbauursprünglich ertheilten Lage und Neigung lediglich von einerguten Unterbettung abhangt, so hat man diesem Gegen-stande in England (gleichwie in Amerika) eine ganz vorzüg-liche Aufmerksamkeit gewidmet, besonders auf Veranlassungjener vorhin bemerkten schlechten Thonart, aus die man so oftgenöthigt war den Oberbau zu gründen ^).
Die Breite der Formationslinie einer solchen Untcrbettungbetragt an den meisten neueren Bahnen 30 Fuß Engl. Undda die Höhe in der Mitte der Bahn und bis zum Kopfeder Schienen 2^ 4", an den Seiten aber nur 2 Fuß zu seinpflegt, so wird die Kronbreite für gewöhnlich nicht über 20 Fuß
5) Auch in Belgien und nicht minder in Deutschland sah man sehrbald ein, daß an einer Nntcrbettung nichts gespart werden dürfe, daß eineGrundlage von Materialien, welche die Feuchtigkeit leicht durchlassen, zurAufnahme und Sicherung des Oberbaues noch nothwcndiger sei, als derSand unter dem gewöhnlichen Steinpflaster.