Denn hierbei kommt es darauf an, die einmal aufgeladenenund verpackten Gegenstande auf dem nämlichen Wagen zu be-lassen, nicht nur um die Kosten des Umladens zu ersparen,sondern auch um die dabei leicht vorkommenden Beschädigun-gen und Entwendungen zu vermeiden. Und endlich darf nichtübersehen werden, daß bis dahin die Locomotivcn der Grcat-Western-Bahn im Vevhältniß ihrer Leistungen nochimmer mehr Fcucrungsmaterial, wie die Maschinen andererBahnen, z. B. der London-Birmingham- und der Grand-Iunction - Bahn, consumirten.
Was helfen auch so starke Maschinen wie die der Grcat-Wcstern-Bahn, wenn man genothigt ist meistens mit einer Lastzu fahren, die viel zu gering ist um ihrem besten Nutz-Effectezu entsprechen! wenn für die meisten Fälle nur halb so schwereLocomotivcn die geforderten Leistungen zu vollbringen vermögen!
Man darf daher der Meinung sein, daß für gewöhnliche so-ciale und commerziellc Zwecke die jetzige Spurweite von 4 Fuß8^ Zoll im Lichten der Schienen zwar ausreichen wird, daß esaber zur Verbesserung in der Construction der Locomotivcnsehr gut sein würde wenn man dieselbe bis zu etwa 5 Fuß3 Zoll vergrößerte*).
5) Ganz andere Rücksichten sind aber gewiß zu nehmen, so bald manfür größere Kriegszwecke eine Eisenbahn herstellen will, wie z. B.diejenige sein möchte, welche Magdeburg über Minden mit Cöln verbin-den soll. Denn da es bei einer solchen stets Hauptzweck ist: in thun-lichst kurzer Zeit eine große Truppcnmcnge fördern zu können, da mithinauf solchen die Locomotive immer mit dem größtmöglichsten Nutzeffekte,indem sie mit einer demselben stets entsprechenden Ladung verschen werdenkann, arbeiten wird; so ist bei solchen Bahnen der Vortheil starker Maschi-ne» von höchster Wichtigkeit, wenn auch durch ihre Anwendung die laufendenReparatur- und Betriebskosten im Vergleich mit anderen Bahnen etwas