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Geschichte der Reformation im Bereiche der alten Erzdiözese Köln
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gcmelte Gcmeindtcn in Berufsung ihrer Diener mit vorwissenund Gutachten ihrer Class verfahren. 3) Und da einige beru-fene noch nicht zum ministeria ordinirt weren, die, von selbigertüluss oder aber vom pruviueiul-szmocko der gebur exauiinirtund nach befundener geschicklichkcit ordinirt und eonüruiiit wer-den sollen. 4) Das alle minisliü auch ehe sie admittirt undaussgcnhomcn werden, sie seien in nunisterio vorhin gewesenoder nicht, dieser confirmirtet und Synodalvercinigung under-schreibcn, auch nicht angenhomen werden sollen, so sie sich derunderschreibung weygern würden, in Massen dem die itzo Anwe-sende diesen eont'ormilet alle underschreiben. 5) Unddas endtlich allen Kirchen angezeigt werde, das sie leinen zumPrediger fordern oder annhemen, ohne vorgehende sothane ap-probation und underschreibung.

IV. Die Underhaltung der Kirchendiener angehendt 1) hal-ten die anwesende Brüder dafür, das, biß uff bessere anordnungunserer gnedigen Fürsten, wie biöhero, ein jede Kirch oder Ge-meindt ihre Diener soll erhalten. 2) So fern aber einige Kirchdes Vermögends nit were, sollen die benachbarre Kirchen, wieauch die gantze tllsss, derselben mit trewer bruderlicher hülffbeystehen und darinnen nottürfftige Vorsehung thun helffcn biszur Zeit, daß man von der Landtfürstlichen Obrigkeit durch un-derthenige Supplikation mit vorbringung allerhandt Kirchenbe-schwiernuß etwas bessers erlangen mogre. 3) Keinem ministioder sein ordentlich underhalt an einem Ort hat, soll freystehen,da etwa 2, 3, oder mehr Kirchen in Unterhaltung eines Dienerssich zusammengethan hatten, derselben also vereinigten Kircheneinige davon abzustricken und neben der seinen zu bedienen. 4)Das auch, so ein Prediger an einigen Ort todts verfahrenwürde, alßdan dessen hinderlassene Wittib das gantze folgendeJar das stipenckluin genießen, und die negstgelegene und benach-barte Kirchendiener des Orts oder der <U->8s inmittelst denDienst vertreten sollen, dazu sich alle und jede anwesende Bru-der babcn willig anerpotten.