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Jahr dcS Friedens, 1624, für seine Länder halten zu wollen er-klärte, welches Jahr seinem Bekenntnisse im Jiilichschen und Ber-gischen manche Kirchen, Renten u. s. w. rettete, die ihm andersentzogen worden wären. Er behauptete, daß die Bestimmungdes allgemeinen Friedens der des besondern Vergleichs voran-gehen müsse. Ohne Weiteres fing er an, den Normalfuß von1624 einzuführen. Die Protestanten klagten über Unrecht undBedrückung. Der Churfürst Friedrich Wilhelm machte gegendas Verfahren des Pfalzgrasen Vorstellungen und wollte aufjede Weise die jiilichschen Protestanten im Genüsse des für sievortheilhafteren Düsseldorfer Vertrages geschützt wissen. Alsseine Vorstellungen nichts halfen, nahm er Repressalien an denKatholiken im Clevischen. Er ging so weit, daß er die demNeuburger garantirten Rechte nicht weiter anerkennen wollte,und Alles aufbot, um sich in den Alleinbesitz der Länder zusetzen. Zu diesem Zwecke ließ er im Junp 1651 5606 Mannunter dem General Sparre in das Bergische einrücken und meh-rere feste Plätze besetzen. Seine Gcwaltschritte suchte er dc»^13. Junp 1651 durch ein Manifest zu rechtfertigen, worin ersein Verfahren als ihm angenöthigt darstellte; es sei seine Pflicht,die Evangelischen im Jiilichschen und Bergischen vor der allenTraktaten zuwiderlaufenden Behandlung zu schützen und sowohlLandständc wie Unterthanen bei ihren Rechten und Freiheiten zuwahren. Der Pfalzgraf erließ unter dem 21. Junp ein Gegen-manifest, worin er die Anschuldigungen Lügen strafte; er klagteüber Friedensbruch und behauptete, daß der Churfürst die angeb-lichen Verfolgungen nur urgire, um unter scheinbar rechtlichemVorwande seine Lande zu besetzen und dann eine neue Uniongegen die katholischen Fürsten zu Stande zu bringen. Gleich-zeitig rüstete und warb er auch Truppen, um die Feindseligkeitendes Churfürften abschlagen zu lassen. Den von den Franzosenvertriebenen Karl von Lothringen, welcher Heimathlos umher-irrte und dem Meistbietenden seine Dienste anbot, nahm er inseinen Sold. Kaum beendigt, drohte der Krieg von Neuem zu