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Johannes Eck, Johann Gropper, Philipp Melanchthon, MartinBueer und Johann Pistorius mit als amtlicher Zeuge zugegenwar.Ob und wie viel er hier von den protestantischen An-sichten über die Religion und das Kirchenwesen adoptirte, istungewiß. Bevor wir auf den Nachfolger Dietrich's übergehen,müssen wir eines Manneö gedenken, welcher sich zwar wenig ander Einführung der Reformation betheiligte, aber für seine wiefür alle nachkommende Zeit vom bedeutendsten Einflüsse auf diehistorische Anschauung der Neformationshändcl geworden ist. Esist dies Johannes Sleidanus. Er wurde in Schleiden 1596geboren. Sein eigentlicher Name war Philippson, von seinemVater Philipp. Gemeinschaftlich mit seinem Landsmanne JohSturm besuchte er die Ortsschule, welche Joh. Neuburg leitete.In seinem dreizehnten Jahre, 1519, ward er auf die Schule zuGütlich geschickt, aber nach drei Jahren wieder zurückgerufen.Jetzt begab er sich nach Köln, wo er auf der Universität dieVorlesungen des Jacob Sobius, Joh. Cäsarius, Joh. Phrpssc-mius und Bartholomäus Latomus über die alten Classiker hörte,namentlich Livius, Plinius, Homer und Horaz. Hier ließ ereine Sammlung Epigramme im Druck erscheinen und nannte sichauf dem Titel derselben zum erstenmale Sleidanus. Hier inKöln kränkelte er fortwährend; sein Freund Johann Sturm, derihn bei einer Durchreise durch diese Stadt besuchte und in be-denklichem Zustande fand, glaubte, daß eine Veränderung desWohnortes wohlthätig auf ihn wirken werde, und nahm ihn mitsich nach Löwen, (1524) wo er bald wieder gesund wurde.Kaum war er ein halbes Jahr in Löwen, als er vom GrafenDietrich als Hofmeister seines Sohnes Franz nach Schleidenberufen wurde, wo er auch einige Jahre verblieb. Des Hofle-bens überdrüssig begab er sich 1532 nach Paris, wo er im Um-gänge mit Jobann Sturm, Bartholomäus Latomus und JobannWintber von Andernach seine humanistischen Studien fortsetzte.Nach kurzem Aufenthalte in Paris ging er nach Orleans, um
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