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in Metheler durch Heinr. Hagelschnur und Wien. Nosenbaum,in Plettenberg durch Pet. Stoter, in Bönen durch Jcch. RudolphWilckingyof und Joh. zur Wische, in Hülschcde 1582 durch Joh.Schulte, in Sprockhövel 1586 durch Arn. Scheidemann, in Lie-berhausen durch Herin. Garenfeld, in Castrop 1594 durch Heinr.Heringhaus. Weiter wurde die neue Lehre bis zum Ende desJahrhunderts eingeführt in Westhoven, Derne, Aplerbeck, Kierspe,Mark, Halver, Wiblingwerd, Berge, Bladenhorst, Böl, Drechen,Altrich, Curl, Börde, Mengede, Crange, Bausenhagen, Nieder-Wenigern, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Hcrringen, Königsstehle,Lütgendortmund, Stiepel, Linden, Ucmmingen, Uentrop, Ergeste,Hennen, Rhynern, Wattenscheid, Gimborn, Eichlinghofen, Rü-dinghausen, Kirchhörde. In Soest war es nach den interimisti-schen Unruhen dem Wygcnhorst gelungen, allmählich fast dieganze Stadt für die neue Lehre zu gewinnen und in fast allenKirchen die neue Gottesdienstordnung einzuführen. Nur im Col-legiatstifte erscholl noch immer kräftig gegen die Neuerer dieStimme deS Anton Bermann und Theodor von Werl. Aberl567 wurde auch diesen das Predigen verboten, und sie mußtendie Stadt verlassen. Die katholische Schule wurde nun geschlos-sen und die protestantische wieder eröffnet. Die Leitung dieserSchule wurde dem Heinrich Batulcjuö übertragen. Dem 1574angestellten Superintendenten I4r. Simon Meisaus blieb es über-lassen, die kirchliche Ordnung völlig herzustellen. DieS geschahaus der Grundlage der Kirchcnorvnung Oemikon's von 1532,mit Berücksichtigung der von Chemnitz und Andrea entworfenenKirchenordnung. Die Kirche in Soest gewann bald ein bedeu-tendes Ansehen; die dortige Verfassung wurde für die übrigenKirchen des Landes maaßgedend, und beim dortigen Ministeriumholte man sich vielfach Raths in bedenklichen Fällen, und ließ diePrediger craminirc» und ordiniren. Die kirchlichen Angelegen-heiten wurden geleitet von einer eigenen Abtheilung deS Magi-strats, dem Consistorium. Dies bestand aus zwei weltlichen Mit-gliedern, dem Superintendenten und zwei Pfarrern und trat