zen Herrschaft Hardenberg übrig geblieben."') Als rekormirtcGemeinden finden wir in dieser Herrschaft zwischen 1570 und1580 Langenberg und Neviges. Linnep war Eigenthumder Grafen von Bentheim-Tecklenburg, nach welchen die Herr-schast 1582 Pfandweise und später durch wirklichen Kauf an dieFreiherren von Jsselstein kam. Beide Familien waren dem re-formirten Bekenntnisse zugethan und waren von bedeutendemEinflüsse darauf, daß gar viele Einwohner dieser Herrschaft zurreformirten Religion übertraten.-) Die Herrschaft Bruch ge-hörte dem Grafen von Daun-Falkenstein und Oberstein, welchermit seiner ganzen Familie das reformirte Bekenntnis) angenom-men hatte. Diejenigen, welche mit dem Grafen ihr Bekenntnis)geändert hatten, kielten den Gottesdienst in der früheren kalbet.Peterskirche zu Mühlheim an der Ruhr. Im Jahre 1544 gingunter dem Pastor Jakob Krcmer die ganze Gemeinde von Mühl-Heim mit allem kirchlichen Eigenthum zur reformirten Religionüber. Zu dieser Kirche hielten sich in diesem Iaht hunderte auchdie Reformirten von Saarn.
Wir wenden uns zur Grafschaft Mark. Hier trat in Hammreformirend auf der Pfarrer Heinrich Wnllius. Einige seinerpersönlichen Feinde verklagten ibn am clevischeu Hofe als Wie-dertäufer und Sakramcntirer und wußten seine Entsetzung durch-zusetzen. (1555.) Seinen Nachfolger Karl Gallus ließ man ungestört in gleichem Sinne fortwirken und viele Einwohner fürdie neue Lehre gewinnen. Ihm stand ein gewisser HeinrichBockelmann thätig zur Seite.
In Camen arbeitete mit vielem Eifer für die neue SackeHamelmann (1552). Als dies der Marschall Theodor von Reckerfuhr, ruhte er nicht, bis Hamelmann seine Stelle verlassendatte. Später aber änderten sich die Ansichten des Marschalls,und er war es recht zufrieden, daß Hamelmann's Nachfolger
>) Des Franziskaners Engeld Paulk dreifache Offenbarung von dem wun-
derwürdigcn Gnadendild Maria zu Hardenberg. Düsseldorf >71»2) v. Mecklinghausen. S. 512.
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