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einen Abgeordneten, daß er zum Schutz der katholischen Religionnach Köln kommen möge; denn eS sei die Stadt in Gefahr, esdrängten sich immer mehr neue, verwerfliche Lehren ein; dieKühnheit der Sektircr nehme zu und werde gekräftiget; derBischof selbst wanke und, wenn nicht bald Hülfe komme, würdees geschehen, daß jene alte katholische Stadt vom wahren Glau-ben abfalle. Faber kam ihren Wünschen nach und begab sichmit mehreren Männern, denen die Rettung des Katholizismusam herzen lag, nach Köln.') Es waren dies noch nicht wirk-liche Jesuiten; sie hatten aber die Absicht, in den Orden einzu-treten und des Ordens Zwecke verwirklichen zu helfen. Siewohnten zerstreut in der Stadt bei einzelnen wohlthätigen Geist-lichen als Gäste. Auch als sie schon wirkliche Ordcnsgliederwaren, traten sie mehr auf als Doctorcn und Weltgcistliche alsin der Eigenschaft von Ordensleuten. ^ Sie lebten mit denLaien, aßen mit ihnen und hatten Alles mit ihnen gemein, außerdem geistlichen Kleide. Ihre anfängliche Wirksamkeit bezog sichmehr auf das Volk als auf die Jugend. Durch ihre eindring-lichen Predigten stifteten sie bei Reich und Arm vieles Gute.Ihre Predigten waren vielfach polemisch, wozu ihnen Mon-hcim's Katechismus den Stoff bot. Die Doctorcn der Univer-sität ließen sich zn ähnlichem Eifer anfeuern. Das katholischeLeben erwachte und kräftigte sich wieder; die Kirchen füllten sichwieder, und der Zulauf zu den heil. Sakramenten nahm merklichzu. Allmählich bildete sich die kleine Verbrüderung zu einemwirklichen Kollegium der Gesellschaft Jesu. Vor und nach leg-ten einzelne die feierlichen Gelübde ab. Diese Gelübde nahman als päpstlicher Commissarius der Rektor im Kloster Groß-Nazarcth, Johann Neppelmontius. Unter diesen sind vorAllen hervorzuheben Peter Canisius aus Npmwcgen, Johannvon Rheydt, aus einem alten kölner Patriziergeschlecht, Franz
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3, N-Iif., I. II. 5. 13.