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mcrkcnswerthen Höhc in diesem Berns zu bringen, An den Höfender Fürsten und anderer Herren galt mehr der Ruf eines tapfernNaufers, tüchtigen Reiters, unermüdlichen Jägers oder unver-wüstlichen Zechers, als der glänzendste Geist, der Ruf deS aus-gezeichnetsten Gelehrten. Darum war für diesen bei den Fürstenauf keine Aufmunterung und Stütze zu rechneu. Wie bei denmächtigeren Herren, so war auch die Gesinnung bei dem gerin-geren Adel: auch er hatte wenig Interesse au dem wissenschaft-lichen Leben und dessen edlen Genüssen. Vermöge der ganzenArt und Weise seiner Erziehung und seines Lebens konnte erder einsamen Studirstnbe keinen Reiz abgewinnen, er war mehrerzogen, Schwert und Lanze zu handhaben als Papier und Fe-der, und er konnte es nicht über sich gewinnen, durch eifrigePflege der Wissenschaften einen blendenden Glanz aufzuopferngegen die Hoffnung auf einen literarischen Ruhm, den er viel-leicht erst bei der Nachwelt einärnten sollte. Um dies zu ent-kräften, schiebe man nicht die vielen Söhne aus Adels- undFürstenfamilicn vor, die sich in so vielen Klöstern und Stiftern,auf so vielen Prälaten- und Bischofsstühlen finden: denn höhereund edlere Zwecke leiteten solche Familien selten, wenn sie ihrenachgebornen Söhne in solchen Versorgungsanstalten unterbrach-ten: das Eigenthum Gottes des Herrn war meist nur zur reich-lichen Pflege und Nahrung der adligen Weltkinder herabgcwür-diget worden. Diese adligen geistlichen Herren verleugneten dannauch in diesem neuen Stande höchst selten die Grundsätze undNeigungen der Glieder ihres ursprünglichen Standes. Rühm-liche Ausnahmen beruhen nur auf persönlichen Vorzügen, oderauf dem Umgange mit ausgezeichneten Männern aus dem Clerus,Der vermögende Bürger in den immer mächtiger sich aufschwingen-den Städten wollte auch lieber sein Geld verwenden, um denGlanz und Prunk des Adels nachzuahmen, als um sich litera-rische Schätze zu sammeln, und er dachte mehr daran, seine Zeitzu Handelsspcculationen zu verwenden, als alte Handschriftenzu entzifferu. Für den unbemittelten Bürger oder Bauern, war