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2 (1808) F - Z
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Rein

Rein

Reli

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Regn

Regnum vegetabile, das Pflanzenreich oder Gewächs-reich.

Regress, der Rück-anspruch oder Rückgang. SeinenRückgang an jemand nehmen. Für Regress nehmensagt man auch sich erholen. Das Regreckien^recht hatderGrafvon Herzberg durch Rückgangsrecht ver-deutscht. S. Recours.

Regtet (spr. Regräh), das Bedauern, die Reue.

Regrettiren, bedauern, bereuen.

Regulair (spr. regulär), regelmäßig, regelrecht.

Regulares , Drdensgeistliche.

Regularist, einer, der Regeln gibt und auf die Befol-gung derselben dringt. Bürger hat Regler dafür ge-bilder:

Meinst du, daß ich, ich, dein Apoll,

Den Flug vom Regler lernen soll?

Ebenderselbe hat auch das weibliche Wort, die Regle-rinn, gebraucht:

Drum mußt du, wenn ich rathen soll,

Der Rcglerinn zum Opferzoll

Erst manchen Schwungkiel dir entzichn.

Wenn ein verächtlicher Nebenbegriff damit verbundenwerden soll: so könnte man auch Regelmann dafür sagen.

Regularität, die Regelmäßigkeit.

Regulariter, regelmäßig , der Regel nach, oder in derRegel.

Regulativ, die Vorschrift, Anordnung.

Reguliren, ordnen, anordnen; auch regeln.Man kenntsie, denen der Reim geregelter Ueberklang ist." Klop-sto ck.Einer Sprache, die Zweideutigkeiten ausgesetztist, mußte man, als sie sich regelte, durch eine destogenauere Lonstruction und Wort-ordnung helfen."Herder.Jede Idee von Freiheit und Gleichheit,die nicht durch die Gesetze bestimmt und geregelt wird."Minerva. Also auch: sie ist nicht geregelt, für, eile11a pas ses regles.

Rehabilitation, die Wiedereinsetzung in den vorigenStand.

Rehabilitiren, wiedereinsetzen.

Reaction, die Verwerfung, das Verwerfen.

Rejeton (spr. Rejctong, das j wie ein sehr gelindes sch),der Sprößling.

Rejieiren, verwerfen.

Reimprimiren, wiederdrucken, wiedcrauflegen.

Reinette (spr. Ränett'), eine der edelsten Apfel-arten.Kinderling hat den Französischen Namen durch Kö-nigsapfel verdeutscht. Apfelkönig wäre vielleicht nochpassender gewesen. Bei dieser Verdeutschung wird ange-nommen, daß die Benennung von dem Jtal. reginetta,die kleine Königinn, oder von dem Franz, reine, ver-kleinert reinette, herzuleiten sei. Findet man aber dievon Menage angeführte Herlcitung von ranelta, demVerkleinerungsworte von rana, der Frosch (weil die

Farbe dieser Aepfel der der Frösche ähneln soll) wahr-scheinlicher: so müßte man Froschapsel dafür sagen.

Reintegration, die Wiederherstellung, die Wiedereinrsetzung in einen Besitz oder in ein gewisses Recht.

Reintegriren, wiederherstellen, wiedereinsetzen.

Reiterarion, die Wiederholung.

Reiteriren, wiederholen.

Relachement (spr. Relaschemang), die Erschlaffung; auchdas Nachlaffcn und Nachgeben.

Relaehiren (spr. relaschiren), schlaffmachen, und erschlaf-fen; auch nachlassen und nachgeben.

Relais (fpr. Reläh), der Pferdewechsel. Relatspfcrde,Wechselpferde, Vorspann. Man sagt auch unterlegtePferde:Der Stallmeister ließ die untergelegten Pfer-de vorführen." Göthe. Besser, Unterlegepferdc; un-tergelegt sind sie dann erst, wenn man sie wirklich vor-gespannt hat.

Relation, 1. der Bericht oder die Berichtserstattung;

2. die Beziehung oder der Bezug; auch wol die Ver-bindung, wie wenn man sagt: ich stehe in ganz undgar keiner Relation mit ihm.

Relativ, bezughabend. Diese Verdeutschung schmecktabcr -freilich sehr nach der Kanzclci; man hat daher andereversucht, und z. B. beziehend gesagt. Ein beziehenderBegriff. Allein wer fühlt nicht die Harte, welche hierdurch die Auslassung des sich entsteht? Mertian (inder Allgemeinen Sprachlehre) hat für relativ bezüg-lich, und für das Gegentheil (absolut) unbezüglichbeliebt; eine bezügliche Vergrößerung, ein unbezüglicherGewinn. Das Muster dieser Wörter ist vorzüglich. Al-lein beziehlich und unbeziehlich (wie gebührlich undungebührlich gebildet) würden, wenn ich meinem Ohretrauen darf, weniger fremd klingen. Ein beziehlicherBegriff; eine unbezichliche Größe. Oft kann man auchdas Beiwort relativ in Zusammensetzungen mit Bezie-hung verstecken, z. B. ein Beziehungs-begriff.

Relaxation, 1. die Nachlaffung, Erschlaffung; dasNachlassen, Losermachen, Weiten; 2. die Erweite-rung oder Ausdehnung.

Relaxiren, schlaff oder loser machen, ausdehnen, weiten.

Relegation, die Verweisung.

Relegiren, verweisen.

Releviren, i. aushebert, auszeichnen, hervorstechen odervorspringen machen; 2. abhängen, abhängig sein, ge-hören, z. B. zu einer gewissen Behörde.

Relieten, in der undeutschen Rechlssprache, die Nachge-lassenen, nämlich Weib und Kinder.

Relief, bezeichnet in allgemeinen etwas erhobenes odererhabenes; bestimmter erhobene oder erhabene Arbeit;uneigentlich einen Vorsprung oder ein hervorstechendesgrößeres Ansehen. Oft kann man es auch, in dieserBedeutung, durch Hebung, oder durch das Zeitwortheben verdeutschen. Die Verbindung mit diesem HauseCc $ 'Lab