Voca
Votu
Vox
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bezeichnen gewohnt sind. Grundlaut und Grundlauterscheinen mir den Vorzug zu verdienen. S. Consonant.
Vocalmusic, Gesang; es wird dem Spielen auf Ton-werkzeugen entgegengesetzt.
Vocation, die Berufung und der Beruf, oder Ruf.
Vocativus, in der Sprachlehre, der fünfte Fall. S.Casus. Im gemeinen Leben, der Schalk. Er ist einrechter Schalk!
Vociren, berufen.
Volant (fpr. Wolang), der Federball.
Volatil, flüchtig, was leicht verraucht, oder verfliegt.
Volatilisiren, in der Scheidekunst, flüchtig machen.Man könnte auch flüchtigen dafür sagen. Im O. D.sagt man schon sich flüchtigen für sich flüchtig machenoder flüchten.
Volcan. S. Vulcan.
Volontair (fpr. Wolongtär), ein Freiwilliger.
Volontairement (fpr. wolongtäremang), aus freiemWillen, absichtlich, vorsätzlich. Ich habe auch wil-lentlich dafür gefunden: „das, was auch in meinenGrundsätzen irriges fein mag, auf die Absichten des Bür-gers willentlich nie Einfluß gehabt." Ungenannter.
Volts, i. auf der Reitschule, der Kreislauf oder Kreis-ritt. 2. In der Sprache der Spieler, das Kartenun-terschlagen oder die Kartenvertauschung.
Volti, in der Tonkunst, umgewandt! Eschenburg.
Voltigiren, das Kunstfpringen. £>ff ist auch springenschlechtweg hinreichend, wenn nämlich der Zusammen-hang die nähere Bestimmung gibt, z. B. er übt sich imTanzen, Reiten, Fechten und Springen.
Volumen, i. die Dicke, die Masse, der Umfang; 2.ein Band, Pack oder Bündel Schriften.
Voluminös, vieltheilig und dick, jenes, wenn von ei-nem Werke die Rede ist, welches aus vielen Theilenoder Bänden besteht, dieses, wenn bloß ein Werk ge-meint wird, welches viel Volumen hat, d’un grandvolume. In Scherz bezeichnen wir dieses letzte auchdurch dickleibig.
Voluptuös, wollüstig; die Dichter sagen auch wollust-athmend dafür.
Vomireu, brechen, sich erbrechen oder übergeben.
Vomitiv, ein Brechmittel.
Voräociren. Ich habe, in den Beitragen zur weit.Ausbild. der Deutsch. Sprache, vorschulmeistern da-für zu sagen versucht.
Vota, die Stimmen. Vota majora, die Stimmen-mehrheit.
Vordren, stimmen.
Votum, die Stimme. Votum consultativum, dierathende oder Berathfchlagungsstimme. Votum de-cisivum, die entscheidende oder Entscheidungsstimme.
Zoop
Vox humana , die Menschenstimme in der Orgel.
Vulcan, ein feuerspeiender Berg.
Vulgata , die in der Röm. Kirche angenommene Lat. Ue-bersetzung der Bibel.
Vulgair (fpr. wullgär), gemein.
Vulgo, insgemein, gewöhnlich, dem gemeinen Sprach-gebrauchs nach.
w.
"Wahlcapitulation, der Wahlbeding oder die Wahlbe-dingungen.
Wahlconvent, die Wahlversammlung.
Wardiren, schätzen, den Werth bestimmen.
Welt -atome, welchesH e rd er hat, hätte wol füglichmit Weltstoffe vertauscht werden können.
Whigs. S. Torjs.
X.
Xantippe, ein böses Weib, ein Hausdrache. Ursprung?lich der Eigenname der Gattinn des Sokrates.
Xenien. Dieses Wort, welches Küchengeschenke undGastgeschenke bedeutet, ist durch Schillers Musen-zeitweiser für 1797 gar sehr in Umlauf gekommen. DieHerren Verfasser meinten Doppclverfe (Disticha) sür'sLeckermaulichen damit zu bezeichnen.
Xerophagis, derGenußtrockner Speisen, dieTrockenesscrei.
Xerophthalrnie, die trockene Augenröthe.
Y.
Ypsilon, das Grichische i, oder vielmehr ü.
z.
Zaar oder Czaar, der Kaiser, nach Russischer Benen?nung. Zaarinn, die Kaiserinn.
Zelot, ein Eiferer.
Zenith, in der Sternkunde, der Scheitelpunkt. S.Xadir.
Zephyr, der West oder Westwind, der Abendwind.
Zodiacus, in der Sternkunde, der Thierkrcis. Log aunennt ihn den Bilderbogen.
Zoilus, ein Tadler aus Neid und Haß, also ein hämi-scher Tadler.
Zone, in der Erdbeschreibung, der Erdgürtel oder Erd-strich; der Himmelsgürtel; der Weltgürtel.
Zoolatrie, die Thier-anbetung oder die Thiervergötterung.
Zoologie, die Thiergeschichte, oder die Naturgeschichteder Thiere.
Zoonomie, die Lehre von der Lebenskraft.
Zoophyte, die Thierpflanze.