Molo
Mona
Mona
Monu
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töne. In der Tonleiter von jenen befindet sich die klei-ne Terz, und die Hinaufsteigung geschieht durch einenganzen, einen halben, vier ganze und einen halben Ton."E sch e n b u r g.
Molo, ein Damm, wodurch ein Hafen gebildet wird;also ein Hafcndamm. Bei Flüssen, Stadtgraben u. s.w. pflegt man einen gemauerten Damm, wodurch dasWasser aufgehalten und in einer gewissen Höhe gehal-ten wird, das Wehr zu nennen, woraus in der Volks-sprache der Bar geworden ist.
Molossus, ein Versfuß, der aus drei langen Silben be-steht, folglich etwas schwerfälliges hat.. Diele Benen-nung soll von dem Umstände hergenommen sein, daßdieMolosser, ein Volk in Epirus, in schwerer Waffcn-rüstung zu tanzen pflegten. —I 0 c l Löwe hat Schwer-schritt dafür versucht, und Stenzek hat ihn, in demMoritzischen Wörlcrbuche, den Schweriritt genannt.
Molto allegro, — andante etc. oder allegro dimulto, in der Tonkunst, sehr geschwind, langsamu. s. f.
Moment, der Augenblick; auch der Zeitpunkt, z. B.den rechten Zeitpunkt versäumen. Zuweilen ist es auchso viel als Punkt, z. B. er führte die ganze Untersu-chung auf drei Hauptpunkte ( Hauptmomente) zuriick.Log au hat Blick für Augenblick, auch bltcklich füraugenblicklich gesagt:
Du achtest Gott so klein,
Und kannst doch ohne Gott nicht einen Blick nur fein.
Blicklich Kleider wandeln.
Da diese abgekürzten und zur Bezeichnung ihres Inhaltshinreichenden Wörter in Vcrsarlen passen, für welcheAugenblick und augenblicklich nicht gebraucht werdenkönnen: so verdienen sie für den Dichter aufbewahrt zuwerden. C. Cramer hat blicklich in einer andern Be-deutung , nämlich für durch Blicke (wie mündlich durchden Mund, oder durch ausgesprochene Worte) gebraucht:„Mündlich durfte er mir nicht mehr damit kommen; dc-stomchr aber kam er mir blicklich damit."
Momentan, augenblicklich; auch blicklich. S. Mo-ment.
Monachisiren, den Mönch machen, mit Einem Worte,mönchen, wenn man will. Schotte! hat mönchelndafür; so wie auch das Sachwort, die Mönchklei.
Monaden, in der Lcibnitzischcu Philosophie, das Einfacheund Wirkliche, welches bei den zusammcngejetztcn kör-perlichen Dingen (die nur Etscheiuung sind) zum Grun-de liegt, so wie unsichtbare Sterne den Grund der Er-scheinung enthalten , die wir die Milchstraße nennen.Einfache Wesen, oder Einheiten, sagen cbendasicibc.
Monadologie, die Lehre von den einfachen Wesen.
Monarch , der Alleinherrscher. Dis Wort ist schon ein-geführt; wir können daher den neuen Ausdruck, Em-herrschcr, welchen S ch lötzer dafür versuchte, entbeh-
ren. Selbstherrscher, welches K i n d c r l i n g dafür an-gesetzt hat, sagt etwas anders, nämlich so viel als Au-toerat.
Monarchie, die Alleinherrschaft. Die Selbstherrschaftist so viel als Autocratie.
Mondain (spr. Mondäng), das Wcltkind. Wielandhat auch Wcltling dafür gesagt:
Der stolze Weltling seiDer Seneschall von Aquilci,
Mondur oder Mohdirung: S. Montur.
Monireii, in Rcchnungssachen, Erinnerungen machen.
Monita , Erinnerungen, Bemerkungen.
Monitorium, die Mahnung oder die Mahnschrist.
Monoceras, das Einhorn.
Monochord, Sslt. Monochordium, „ein einsaitigesTonwerkziug, mit beweglichem Siege und einer Ein-theilung der Töne nach den Verhält,,istcn der wachsen-den und abnehmenden Länge der Saite, wodurch derTon höher oder tiefer wird. Es dient also zum Ton-messer, und hieß bei den Alten Canon. Man bestimintdadurch das Tonverhältniß nach mathematischen Grund-sätzen." Esche „bürg. Einseitcnspiel, welches Eatcldafür angesetzt hat, ist nicht passend, weil ein Werkzeug,und nicht ei» Spiel gemeint wird.
Monogamie, die einfache Ehe, im Gegensatze der Po-lygamie, d. i. der Vielweiberei und der Vielmannerei.
Monogramm, der Namenszug; die verschlungenen An-fangsbuchstaben eines Namens.
Monolog, das Selbstgespräch oder die Selbst-unterhal-tung. Einige haben Alleingesprach dafür einführen wol-len ; und Hcynatz zieht, wenigstens für einige FälleSelbst-unterredung vor,
Monopol, der Alleinhandel.
Monopolist, der Alleinhandlcr.
Monosyllabum , ein einsilbiges Wort.
Monotonie, die Eintönigkeit.
Monotonisch, eintönig.
Monstranz, ein glänzendes, sonnen-artig geformtes Be-hältniß für die dem Röm. katholischen Volke zur Anbe-tung hinzuhaltende geweihte Oblate; also etwa, daSZeigebehältniß. Die Katholiken nennen es, mit Inbe-griff des darin Befindlichen, das Allerheiligste.
Monströs, unförmlich, ungestalt, ungeheuer. Ursprüng-lich hatte wahnschassen (mißgeschaffcn) diele Bedeutung.
Monstrum , die Mißgeburt, Mißgestalt, das Ungeheuer.
Montgolriere (spr. Monggolfiär'), ein Luftball vonMontgolficr's Erfindung.
Montiren, kleiden; von Reitern gesagt, beritten ma-chen ; von Schiffen, bemannen.
Montur, die Dienstkleidung, oder das Dienstkleid, derDicnstrock, der Soldatenrock oder das Soldatenkleid.
Monument, ein Denkmahl, Ehrenmahl; auch Mahlschlechtweg:
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