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Roch-Buch.
und den Zucker mit den Za'hnm herab ziehen / bleibt der Zucker als wie ei«Glcißl/ so soll man ihn ein wenig in das kalte Wasser halten/ undgefthwindins Maul nehmen und zerbeißen; zerspringt es als wie ein Glaß/ so hater gnug/ ist er aber noch etwas za'ch / so last man ihn länger sieden / biß erdieProb hat; Darnach muß man ihn aufeinenMarmelstein/ der mit unge-saltzenen Butter zuvor geschmirt ist/gieffen/fein weit voneinander ; dar-beymußeingeschraufft seyn ein guter eyftrner Schrauffen/ eines gutenFingers dick / und einer guten Spann lang / den muß man auch mit Butster schmieren / und in der Schüssel ein Umberthum- Mehl bey der Handhaben/darein soll man die Hand duncken/und den Zucker nehmen /alsoan den Schrauffen werffen / und geschwind ziehen/ biß er weiß wird;wanner nun weiß genug ist/ soll man ihn auf ein weiß Pergament / das mitUmberthum, Mehl bestrafet ist/thun und in das Pergament einwickle«/und unter die Achsel nehmen / daß ersein warm bleibt/alsdann soll manmit der rechten Hand ein Zipssel nehmen von dem Zucker/ da muß ein an-ders Mensch ein Scheer haben/die mit Butter geschmirt ist/und so langman den Zucker haben will/mit der Scheer abschneiden; darnach must duden abgeschnittenen Zucker fein gleich ziehen und drckhen/ und sein grad aufden Tisch legen / also lang ligen lassen / biß er warm zu essen ist: wann ernoch zckch ist/ oder sich an Zahn legt / muß er langer ligen. Darnach sollman ihn in einer Gestadl behalten/ darff nicht gar zu warm stehen.455. Allerley Rräml und Blnmlrveeck mie Zuckerüberziehen.<WAn soll Tragant in Roienwasser weichen/ und durch ein Tüchl dru--^ cken/ und ein Löffel voll Zucker darein rühren / daß es wird wie einkleines Kinds'KSchel/ dieKrciutlund Blüm! soll man damit mit einemPembsel überstreichen/und darnach in klein gestoffenen und gefähten Zu-cker wohl umkehren/ daß sie über und über mit Zucker überzogen seyn /darnach auf ein Papier legen/ in einer Dorren, Pfann/ oder bey einemOfen kühl abtrückern. Die Ribes- Beert oder Weirel kan «an gleich al-so überziehen; allein die Ribesl müssen gar trucken, und die Weixel einwenig überdölll seyn / und man muß nur in dem Zimmer trückern/nichtinderDorten-Pfann.
456. Das aufgeworsseneZuckerwerckzu machen.K>An soll schönen weissen Tragant über Nacht in Fimmel-oder Rosen-"^Wasser weichen/ und durch ein dickes Tuch drucken/ daß er gar vest ist/und in ein steinenMörser thun/ und wohl stossen mit dem allerfeinesten undschönsten Zucker/der ein oreymahl gefaßt »st/ daß ein vester Taig wird/von demselb'gen Taiq soll man herauß nehmen/nach Gelegenheit deßMo-d,ls/undgtftihtt Sta'rck aufein Papilr stra'hen / und in eines Fmger«
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