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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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R«ch,Nuch.

trucken und darunter flössen/ und wohl zuckern/darnach ;.od«4.Ayr-dotier daran schlagen/ daß es ein feines Taigl wird/ ist es zu dünn/ so kanman ihn mit einer geflossenen Semmel helffcn/ darnach soll man Feuer,witzel darauß machen/ nicht gar ein Fingers dick/^die müssen untersich ge«spitzt ftyn in der Form der kleinen Rüblein/ die man GMer-Rüblemnennet/ darnach meinem Schmaltz fein kühl dachen/ und wann man eSherauß thut/oben daraufein Roßmarin-Wipffel stecken/so stehen sie garfein/ seynd warm gar gut/ wann mans also warmer auf die Taffel gibt.247. den Taig zu den bachenen Aepstlen/lveirel/und ander» Sachen/

daß er gar hHch auflaussr/ zu machen.«VAn soll nehmen die süsse abgenommene Milch/ dieselbe wohl warm^" lassen werden/und ein wenig Schmaltz darin zergehen lassen/ undschöneSMehl darein rühren/ daß es so dick wird/wie ein Koch/darnachsoll mans aufeiner Glut wohl abtrücknen/ 2. oder 3. Apr/ darnach manviel macht/ in das heiße Wasser legen/ und eines nach dem andern in den.Taig schlagen/und glat abschlagen oder rühren/ daß er in der Dicke istwie ein StraubewTaig / wann man Weixel darauß bachen will/ sollman nur allzeit ein Weisel nehmen/da der Stengel halb abgeschnittenist / in den Taig tuncken/ und im Schmaltz dachen/ so lauffen sie gar hochaus; also kan man auchAepffel/ Salben/ Zweftxn/Zibeben/und wasman will bachen. Wann man dörtte Weixel siedet / und feln über-trückern la'st/ und stecks «n kleine Spißl/ und bachs auß solchen Taig,so werden sie gar schön und gut; wann mans anrieht/ muß man dieSpißl darauß nehmen/ oder ziehen/ will man gern/so macht mau ein«Utes zuckertes Weixel-Süppel darüber.

248. Die runden Nrand-Rückel zu machen.«H>An soll in ein frisches Wasser eines halben Ayr groß Schmaltz legen/"^ und darinnen sieden lassen/ darnach ein schönes Mehl darein rühren/fo vil daß nur das Mehl naß seye/darnach soll maus auf heissen Aschen«ohl abtrückern/ daß er gar trucken w.rd/ alsdann syll wan Ayrin emheiß Wasser legen/und eines nachdem andern daran schlagen/und wohlabrühren/ oder in ein Mörsir flössen/biß der Taig so dick wird/als ein.Koch/alsdann soll man ihn auf ein schmaltziges Da'ller thun / und miteinem Löffel fein runde Bröckl ins Schmaltz ziehen/ das Schmaltz mußnicht gar heiß seyn/und also fein kühl dachen/ stckts riglen/ und mitei««cm Löffel darauf giessen / so lauffen sie schön auf/ und werden gar rogl.

249. Spriy-Rrapffen zu machen.MAn soll den Taig machen/ wie zu den Bralld,Küchlen / allem an statt^" deß Wassers soll man Milch nehmen/und wann der Taig siin zach«bgestosseu ist/M«gnm die Spritzen zerlassnies Schmaltz giessen/ und

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