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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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Roch-Vuch.

235. Wie man auß einen Lapaun einen Faßhan machen soU.^IedeCronabethbeer in starcken Esslg/ laß abkühlen/und gieß es ei-^^ nem lebendigen Capauner ein/ beutl ihn so lang/ biß er todt ist/ bindihm den Halß zu/und laß ihn über Nacht hencken/ rupff ihn truckener/thue das Ingeweid herauß/ wisch ihn mit einen säubern Tuch ab/ paitzihn in siedenden Essig/ thue in den Essig Pfeffer/ Nägerl und Cronabeth-beer/gieß die Paitz z.oder 4 mal darüber/ spick ihn mit Speck/ Na'gerlund Zimmet/ steck ihn an ein Spiß/ und speihl ihn wie ein Faßhan/ wanner ein wenig übertrückert/begieß ihn mit seiner eignen Suppen.

2,6. Schnepssen zu brarren.(VUpff die Schnepssen trucken/ zieh ihnen die Haut von Kovff/ stoß ihnen^ den Schnabel mitten durch den Leib/ spick sie/ und steck sie an Spiß/daß er beym Senckel ein/und bey den Flügeln wider außgehe/ brat sie/leg i. oder 2. Schnitten geröste Semmel in die Bratpfannen/damit dasAbtropften der Schnepssen darauffalle/ oder auch vor den hindern Theildie Schnitten binden/ wilst du/ so kanst auch ein Suppen darüber machenmtt Weinbeerl-Safft/und etwasGewürtz/in diser Suppen laß das Brodein Sud thun/und richte die Schnepssen darauf/gib Lemoni darzu.

2)7» Etn I«dian zu braren/daß er schon rveiß und marb se^e.ylTAnn er alt ist/ und sauber gebutzt/ laß ihn über Nacht in Saltz-Was-"^ ser ligen/ wasch ihn wider sauber auß/ und saltz ihn/ thue wohl Ma-joran und Pfeffer darein/ und brate ihn langsamö und schön in Safft.nn. Man soll in alleHüner/ Gänß und Capauner jederzeit Majoranstecken/ schmecken sie schön.

238. Reb«Hasel,Huner/ undFaßhanen zu braren.<V>Achdem das Ingeweid herauß / spick es mit kleinen Speck/ den Rebe^' und Haset-Hünern musi du den Kopff/ und etliche Federn in Flüg»len lassen/ damit man den Vogel an Federn erkenne/ wann du wilst/ tanstdie Hasel-Hünel mit Austern füllen.

2Z9. Ein Lämmernen Gaasin zu braren.^Chneide einem La'mpel den Leib mit den vordern Füssen hinweg/wie^ mans mit einem Haasen zu machen pflegt/ spick ihn mit kleinenSpeck/ bratt ihn/ und mach ein Sardellen-Suppen darunter.

24<2. Gebrarene Rch>Schlegel.^Pick ihn dick mit kleinen Speck/ brate ihn/ und begieß ihn sta'ts mit^ heissen Butter und Essig/ du kanst ihn auch mit einer Sardellen-Suppen geben/du kanst ihn auch etlicheTckg in kaltenEssig paltzen/spicken,braten/ und ein Suppen von Milchram/ und von der Suppen <wß derBrabMnnen darüber wachen.

24l. I«<