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Ein gantz neues und nutzbares Koch-Buch, In welchem zu finden, Wie man verschiedene herrliche und Wohl-schmäckende Speisen von gesottenen, gebrattenen und gebachenen, als allerhand Pastetten, Dorten, Karpfen, [et]c. sehr künstlich und wohl zurichten. Wie auch Allerhand eingemachte Sachen, so zum Confect auffgesetzt werden, bereitten solle : Wobey Ein Register ... Sambt Einer kurtzen Ordnung, wie man sich täglich in essen und Trincken verhalten solle, damit nicht unzeitige Kranckheiten verursachet werden
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40
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Roch-Vuch.

Zucker/brenns mitSemmelbrößl ein/ nicht zu braun/ leg ein wenig frischenButter daran/ Lemoni-Safft darzu/ laß aufsieden/ und gibs warmer.

2l,. Wurstel für einen Rrancken.?s>Imb von einen überfottenmCapanner das Weisse von dem Bauch/^ ^ und von einem Kalbs-Kopffdas überbrennte Hirn/Hacks tlein/nimdein wenig weisse geribene Semmelschmollen darzu/ doch nicht so vil/alsdas Fleisch ist/ ein wenig Muscatblühe/ ein wenig kleine Weinbeerl / nimbhernach ein frischen Butter in ein Pfannen/ und das gehackte darein/schlag 3. oder 4.Ayrdotter daran/ laß ein wenig rösten/ daß es abernicht anbrennt/nimb ein Schüssel/schmier mit Butter den Boden/ machWurst! Finger, lang/ legs schön wie ein Stern/ gib unten und oben gleicheGlut / laß also ein kleine Weil dachen. Von diser Füll tan man auchSchlickkrckpfftl machen/ und Rindsuppen daraufgiessen/ unten und obenGlut/man muß Zucker und Zimmet darauf stra'hen/wann mans gibt.

»lz. Ein anders.5WAn ran auch dergleichen von einer Kälbernen Lumpel machen / hal-"^ ben Theil Lumpel gehacket/ halben Theil Semmelbrößi und Ayrdaran geschlagen/ undgeröst/ und so gemacht/ wte das obige von Ca-pauner-Vrait gemelt ist.

214. iLinFuresSpeißl fürReancke vonRalbs,Hirn.H^Imb ein Kalbs-Hirn/ das schön gantz ist/ überbrmn es recht/ laß^ ^ kalt werden/ mache mit einem Ayr ein Talgl an / waltz darinnen/und dache es schön gelb/ nimb Rindsnppen/ brenn es ein wenig ein/doch nicht zu dick/ thue Muscatblühe/ Saffran/ ein wenig Wein und Zu-cker daran/ laß sieden/ wann du es geben wilst / so leg das Hirn darein/laß ein wenig aufsieden/ und gibs. Man kans auch truckner und wärewer gebachener geben/Zucker und Zimmet darauf gestrählt.

215. Ein lvälfch penadl zu machen.H>Imb Schmollen von einer Nundsemmel/ laß in einer Rindsuppen^ ^ sieden/ wie andere Penadl/ wann es genug gesotten hat/so rührswohl ab, daß nicht Knopern gibt/ schlag 2. frische Ayr daran/ daß esdünn wird/ schmier das Reindl mit tuschen Butter auf dem Boden undSeiten ew/ schütt das Penadl darein/ gib unten und oben gleiche Glut/daß es sich nicht anbrennet/ und gibs.

216. Nockel für einen Rrancken/ der Sand und Stein har.I>Imb Wälsche Weinbeerl / wasch sie 2. oder?. mal / klaub sie sauber/^ ^ daß die Stein darvon kommen/ thue es in ein Häferl/ gieß außge-brenntesRörl<Wasser/undein wenig alten Wein daran/laß also w?ichsieden/ daß man sie kan durch ein Süb schlagen / nimb ein Reindl undein wenig frischen Butter darein/löst darin Semmelbrößl schön braun/

schütt