Noch-Buch.
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130. iLmAepsseliPfanyel.5s>Imb Wpffel / schcklls und schneids gewürfflet / und mag ein Taigel/^ ^ mit einem Wein / und ein Ay daran / dün wie ein Strauben-Taigel /und rühr die Wpffel darunter/ zuckers ein wenig/ laßeinSchmalßineinRaindi heiß werden/ schult es darein/ unten und oben Glut.
izi.Mandel-Räß.Zs>Imb Mandel/so viel du wilst/machein Mandel-Milch/die gar schön ge-^ ^ syhen ist/auffein Pfund Mandel 4. Loch Hausen - Blatter/ damitMans stärckt/ man muß von erst die Hausen-Blatter in Wasser sieden /und mit demseibigen Wasser must du die Mandel-Milch durchtreiben /et-liche nehmen die Mandl dick/ und treibens durch / aber es gehet nicht gern/oder durch einPfeffer-Pfann nicht mit Hausen'Blatter gestcirckt/alsdannzuckers wohl/ laß sieden/ so lang als zweyAyr sieden müssen/ so gieß inein Form/ wo man die Ayr-Kaß pflegt darein zu giessen/ setz daß estaltstehet / wann es gestanden ist / mustdu den Modl in ein beiß Waßer setzen/so gehet es besser herauß/ richts in ein Schüssel/ gibskalt/ gieß zuvorein kalte Mandel-Milch darüber / siedarffnicht mit Hausen-Blatter seyn/gieß die Milch nicht/ daß es darübergeht/ so siehet man den Form deßKaß/nimb viel Zucker.
i;z. A'ft-Räß zu machen.^s>Imb Apr / so viel du wilst/klopffs wohl / giesse ein wenig Rossen-Was-^ ^ ser darein / nimb ein gute dicke Milch in ein Pfannen/ wirffZucker da-rein / wanns siedet / so giesse die geklopfften Ayr darein / laß ein Walloder etliche thun/ schau/ daß nicht hart wird / thue es darnach in ein Körb-lein/ gibskalt/ man kans auch wohl mit Manoeln bestecken.
1 z;. Ein anderer A^r-Räß zu machen.5f>Imb Mandel/soviel du wilst / Petcrsil/oder Majoran/stoß alles klein/^ ^ gieß gute Milch daran / schlags durch/ darnach nimb Ayr und Milch/rührs wohl durcheinander ab/ zuckers/ laß es zu einem linden Topffenzusamen/ schlags in ein Modl/ beHalts warm/ und wann du es anrich-test / so brenn ein wenig heiß Schmaltz darauffso ist es fertig / man machtsauch von lauter Ayr und Milch / und ein wenig Weinbeerl.134. Rnopssleinvon Fischen zu machen./Mstlich siede die Fisch/ wie sie seyn sollen / klaube die Gräten darvon/^- hacke den Fisch klein/ saltzundgewürtzeihn/ nach demem Gefallen /weichere es in einem Mehl/ und lege esin ein heiß Schmaltz/ dachst undmache ein Brühlein mit Wein/ und geribenen Lebkuchen/ gib es/ mach«semwinig süß/ sosepndsiegut.
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