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Die geringste Grösse des ringförmigen Parasiten beträgt ■/„ bis7 b vom Durchmesser eines rothen Blutkörperchens. Wenn er seinengrössten Umfang erreicht hat, ist er ungefähr noch einmal so breitlind sein Durchmesser ist dann ‘/ 3 so gross als derjenige des rothenBlutkörperchens.
Bei den kleinen, d. li. den jungen Parasiten besteht im gefärbtenPräparat der Ring aus einer dünnen, ganz scharf gezeichneten kreis-förmigen Linie, welche überall von gleichmässiger Stärke ist undnur an einer Stelle des Kreises eine knotenförmige Verdickungbesitzt. Diese Verdickung ist nicht spindelförmig, sie wird bei derBehandlung mit Farbstoffen intensiv gefärbt und erscheint wie eindunkler Punkt auf der Kreislinie. Mitunter hat der Kreis zweisolcher Knoten, in diesem Falle stehen sie einander gegenüber.
a b c
Fig. 6. Rothe Blutkörperchen mit Parasiten der tropischen Malaria.
a) Kleiner ringförmig. Parasit, b) Mittelgrosser ringförmig. Parasit, c) Grosser ringförmig. Parasit.
Wenn der Parasit grösser wird, dann nimmt der Kreis im Durch-messer zu, die Kreislinie bleibt aber gleiclimässig dünn. Erst wenner nahezu seine volle Grösse erreicht hat, beginnt die eine Hälfteder Kreislinie, und zwar ist es immer diejenige, welche dem Knotengegenüber liegt, breiter zu werden. Sie wird schliesslich so breit,dass diese Hälfte des Kreises die Form der Mondsichel annimmt.Oft sieht man in dem verbreiterten Theile des Kreises kleine Lücken,welche vielleicht Vakuolen sind. Die nebenstehende Skizze, welcheBlutkörperchen mit einem kleinen, mittelgrossen und grössten Para-siten der tropischen Malaria darstellen soll, möge diese Schilderungverdeutlichen. (Vgl. Fig. (3.)
Die Parasiten der anderen Malariafönnen (des Tertian- undQuartanfiebers) zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein dunkel-braunes oder schwärzliches, körniges Pigment enthalten, welches umso reichlicher vorhanden ist, je grösser und älter der Parasit ist.
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