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Reise-Berichte über Rinderpest, Bubonenpest in Indien und Afrika, Tsetse- oder Surrakrankheit, Texasfieber, tropische Malaria, Schwarzwasserfieber
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Schluss an diese in Südafrika, Australien, Italien, Donauländernu. s. w. beobachtet ist, vollkommen bestätigen. Dasselbe kommt be-kanntlich darauf hinaus, dass in Gegenden, wo das Texasfieberendemisch ist, das Vieh mehr oder weniger immun geworden istund von der Krankheit kaum merklich zu leiden hat. Solches Viehkann vollkommen gesund und gut genährt aussehen, aber sobaldes mit anderen, nicht gegen Texasfieber immunen Rindern in Be-rührung gebracht wird, sei es, dass letztere in eine Texasfieber-gegend versetzt werden oder dass scheinbar ganz gesunde Rinder

aus einer Texasfiebergegend nach anderen gesunden Gegenden ge-bracht werden, dann bricht nach einigen Wochen unter den nichtimmunen Thieren die Seuche aus. Etwa ein Viertel bis ein Drittelder inficirten Rinder geht zu Grunde, die übrigen kommen im Er-nährungszustand sehr zurück, erholen sich aber ganz allmählichund sind dann für die Zukunft geschützt. Die Infektion soll indiesem Fall nicht unmittelbar von einem Thier zum anderen, son-dern durch Vermittlung von Zecken vor sich gehen.

Bis jetzt habe ich das Texasfieber bei 35 Thieren mit mehroder weniger reichlichem Parasitenbefund konstatiren können und

Fig. 3.

Parasiten des Texasfiebers (Pyrosoma).