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was die Tliätigkeit der Kommission noch bis Ende Juni in Anspruchnahm. Damit waren ihre Aufgaben beendet, und sie konnte 'sichzur Kückkehr nach Deutschland rüsten. Da ich schon vorher denAuftrag erhalten hatte, nach Abschluss der Arbeiten in Indien eineim Gebiet von Deutsch-Ostafrika in letzter Zeit beobachtete pest-artige Krankheit zu untersuchen, so konnte ich die Pestkommissionauch auf ihrer Heimreise nicht begleiten, sondern musste nochmalsnach Ostafrika gehen, wo ich am 12. Juli anlangte.
Hier bot sich mir ein reiches Feld der Tliätigkeit. WährendStabsarzt Zupitza in das Innere des Landes ging, um mir daszur Erforschung der pestartigen Krankheit erforderliche Unter-suchungsmaterial zu verschaffen, konnte ich mich ungestört denStudien über tropische Malaria, über Texasfteber, Tsetse- oder Surra-Kranklieit der Kinder und über die sanitären Verhältnisse des fürBesiedelungszwecke und zur Anlage eines Sanatoriums in Aussichtgenommenen Usambara-Gebirges widmen.
Erst im Anfang Februar 1898 trafen die ersten Sendungen vonPestmaterial aus dem Innern in Daressalam ein, wo ich meinenAufenthalt genommen hatte. Die Untersuchung desselben führtesofort zu dem bestimmten und einwandsfreien Ergebniss, dass diefragliche pestartige Krankheit echte Bubonenpest ist.
Damit war auch die letzte der mir gestellten Aufgaben erledigt,und nachdem die übrigen noch im Gange befindlichen Arbeiten zueinem vorläufigen Abschluss gebracht waren, stand meiner Heimreisenichts mehr im Wege. Am 20. Mai 1898 traf ich nach anderthalb-jähriger Abwesenheit in Berlin wieder ein.
Während dieser Reise hatte ich fortlaufende Berichte zu er-statten, und zwar in Südafrika an den Minister für Landwirtschaft,Herrn Faure, aus Indien und Ostafrika an den Staatssekretär desInnern, Herrn Grafen von Posadowsky. Die Berichte sollten zunächst
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