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Zweiter Band (1844)
Entstehung
Seite
352
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s. Kapitel. Das Glanbensbekenntniß. Calvin im Widerspruche mit seineneigenen Lehren vrn der freien Forschung. Cr drängt Gens ein Glau-benSbekenntniß aus. Was heut zu Tage die Reformation von Formula-rien uns symbolischen Büchern hält. Eine Sitzung im Großrathe vonLausanne. Reactionäre Bewegung der »erschienenen resormirten Kirchengegen die Glaubensbekenntnisse. Prophetische Drohungen Hammerschmidt's 75

6. Kapitel. Calvin als Theokrat. 1541 1543. Calvin's Theokratie.

Sein Gesetzbuch ist mit Blut und Feuer geschrieben. Peinliches Straf-verfahren gegen Ketzer. Beispiele von Strafen, die der Gesetzgeberauflegre. Die Tortur. Colladon. Heren. Die Prozepe, dieihnen Calvin machte. Wie viel milder die katholische Kirche in Gens verfuhr 82

7. Kapitel. Der politische Streit. 1543 1547. Als Calvin in GenfMeister geworden war, machte er sich anfänglich an die Schwärmer.

Die bestraften.Patrioten. Calvin den Libertinern gegenüber. Wasman unter dieser Benennung zu verstehen hat. Das philosophischeSystem, welches der Reformator ihnen zuschreibt. Es ist ganz ausServetus geschöpft. Man findet keine Spur davon in der Geschichte

der Libertiner. Offener Kampf, welchen ihnen Calvin erklärt . . 94

8. Kapitel. Das Schauspiel auf der Straße. 1547 1550. Bemühun-gen der Opposition. Kämpfe Calvin's. Calvinischer Dualismus.Heinrich VIII. und Moses. Offenbarungen der Libertiner. PeterAmeaur. Nächtliche Gelage. Aeußerungen gegen den Reformator.

Der Raihsherr Ameaur wird bei dem Rathe angeklagt und nur zu einerBuße verurtheilt. Zorn und Drohungen Calvin's. Das Urtheil wirdwieder ausgenommen. Ameaur thut im Hemde Kirchenbuße. MeisterLa Mare uns der Spion Tirier. Der Galgen bei St. Gervais.Einige Züge des Despotismus. Abel Poupin auf der Kanzel . .124

9. Kapitel. Die reformirte Lehre vom Abendmahle. Erneuerung desStreites über die Einietzung des Abendmahls. Zürch und Wittembcrg.

Calvin sucht die beiden Kirchen vergebens zu versöhnen.- Luther'SBescheid. Ausflucht in der Acußerung Calvin's über den sächsischenMönch. Luther, der Perikles der Reformaiion und Diener Christi.

Der Buchhändler Moritz Goltz. Die protestantischen und resormirtenKirchen haben nie eine übereinstimmende Symbolik zu Stande bringen können 150

10 . Kapitel. Castalion und die menschliche Freiheit. Castalion, das Abbildeines Gelehrten des sechzehnten Jahrhunderts. Dichter, Redner, Philo-loge. Sein Aufenthalt in Straßburg. Oberlehrer in Gens.

Sein Disput mit Calvin. Er wird verbannt. Cvntroverse in Be-treff des freien Willens. Polemik des Reformators. PamphleteCalvin's. Er klagt Castalion des Diebstahls an. Vertheidigung

des Dichters. Castalion stirbt den Hungertod. Sei» Grab . . 163

11. Kapitel. Bolsec, das Verdienst der Werke. Der Pastor Saint Andrepredigt die Prädestination Calvin's. Bolsec greift den Prediger an,welcher durch den Reformator vertheidigt wird. Bolsec wird gefangengesetzt und in Untersuchung gezogen. Seine Vertheidigung. Erwird in Bande gelegt. Vermittlung der Kirchen von Basel und Bern.

Zürch verlangt die Hinrichtung Bolsec's. Er wird sreigelaffen, fliehtGenf, wird vom Hasse Calvin's verfolgt. Geschichte des Lebens und