s. Kapitel. Das Glanbensbekenntniß. Calvin im Widerspruche mit seineneigenen Lehren vrn der freien Forschung. — Cr drängt Gens ein Glau-benSbekenntniß aus. — Was heut zu Tage die Reformation von Formula-rien uns symbolischen Büchern hält. — Eine Sitzung im Großrathe vonLausanne. — Reactionäre Bewegung der »erschienenen resormirten Kirchengegen die Glaubensbekenntnisse. — Prophetische Drohungen Hammerschmidt's 75
6. Kapitel. Calvin als Theokrat. 1541 — 1543. Calvin's Theokratie.—
Sein Gesetzbuch ist mit Blut und Feuer geschrieben. — Peinliches Straf-verfahren gegen Ketzer. — Beispiele von Strafen, die der Gesetzgeberauflegre. — Die Tortur. — Colladon. — Heren. — Die Prozepe, dieihnen Calvin machte.— Wie viel milder die katholische Kirche in Gens verfuhr 82
7. Kapitel. Der politische Streit. 1543 — 1547. Als Calvin in GenfMeister geworden war, machte er sich anfänglich an die Schwärmer. —
Die bestraften.Patrioten. — Calvin den Libertinern gegenüber. — Wasman unter dieser Benennung zu verstehen hat. — Das philosophischeSystem, welches der Reformator ihnen zuschreibt. — Es ist ganz ausServetus geschöpft. — Man findet keine Spur davon in der Geschichte
der Libertiner. — Offener Kampf, welchen ihnen Calvin erklärt . . 94
8. Kapitel. Das Schauspiel auf der Straße. 1547 — 1550. Bemühun-gen der Opposition. — Kämpfe Calvin's. — Calvinischer Dualismus. —Heinrich VIII. und Moses. — Offenbarungen der Libertiner. — PeterAmeaur. — Nächtliche Gelage. — Aeußerungen gegen den Reformator.
— Der Raihsherr Ameaur wird bei dem Rathe angeklagt und nur zu einerBuße verurtheilt. — Zorn und Drohungen Calvin's. — Das Urtheil wirdwieder ausgenommen. — Ameaur thut im Hemde Kirchenbuße. — MeisterLa Mare uns der Spion Tirier. — Der Galgen bei St. Gervais. —Einige Züge des Despotismus. — Abel Poupin auf der Kanzel . .124
9. Kapitel. Die reformirte Lehre vom Abendmahle. Erneuerung desStreites über die Einietzung des Abendmahls. — Zürch und Wittembcrg.
— Calvin sucht die beiden Kirchen vergebens zu versöhnen. —- Luther'SBescheid. — Ausflucht in der Acußerung Calvin's über den sächsischenMönch. — Luther, der Perikles der Reformaiion und Diener Christi. —
Der Buchhändler Moritz Goltz. — Die protestantischen und resormirtenKirchen haben nie eine übereinstimmende Symbolik zu Stande bringen können 150
10 . Kapitel. Castalion und die menschliche Freiheit. Castalion, das Abbildeines Gelehrten des sechzehnten Jahrhunderts. — Dichter, Redner, Philo-loge. — Sein Aufenthalt in Straßburg. — Oberlehrer in Gens. —
Sein Disput mit Calvin. — Er wird verbannt. — Cvntroverse in Be-treff des freien Willens. — Polemik des Reformators. — PamphleteCalvin's. — Er klagt Castalion des Diebstahls an. — Vertheidigung
des Dichters. — Castalion stirbt den Hungertod. — Sei» Grab . . 163
11. Kapitel. Bolsec, das Verdienst der Werke. Der Pastor Saint Andrepredigt die Prädestination Calvin's. — Bolsec greift den Prediger an,welcher durch den Reformator vertheidigt wird. — Bolsec wird gefangengesetzt und in Untersuchung gezogen. — Seine Vertheidigung. — Erwird in Bande gelegt. — Vermittlung der Kirchen von Basel und Bern.
— Zürch verlangt die Hinrichtung Bolsec's. — Er wird sreigelaffen, fliehtGenf, wird vom Hasse Calvin's verfolgt. — Geschichte des Lebens und