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stopfte, damit ihnen keine Antwort bliebe. Das war nun noch eine ArtEhrenhaftigkeit und Scham für einen so entarteten und ausgelassenenMenschen, daß er sich nicht mehr schonte, als alle Diejenigen, denener seine Stiche Leibrachte; es befand sich aber an der Kirche zu Lyonein Cantor oder Vorsänger (wie er sich nennt), Namens Gabriel deSaconay, ein Mensch von ganz anderem Schlage. Dieser hatte dieMaske eines gesetzten Mannes angenommen, und obwohl er sich gutverstellt hatte, um den Theologen zu spielen, war es doch, als hätteer ein Schaffst bestiegen. Da er in der Diebssprache bewandert war,und auf seinen Stelzen gut einherzugehen wußte, behandelte er dieheiligen Geheimnisse der Schrift mit so großer Keckheit und vermessenerDreistigkeit, als wäre er von Jugend auf in die Schule der Apostelund Propheten gegangen und wäre ganz erfüllt von der Gelehrsamkeit,welche Derjenige besitzen muß, der in solcher Weise reden will. 8iI.ugäuni czuseritur lumosum lupgriur, clomus ejus primns tonsdit.Omilko ckorsss ot, sultstionos «;ua8 severi easticzuv llomines vooa-rent lenoointa. Er besucht häufig die Häuser, die mit liederlichemUnrath angefüllt sind, und wenn er den Stank wittert, wie ein Jagd-hund, läuft er ihm nach, als wäre es Wohlgeruch. Wenn er anehrbarere Orte kommt, wo einige Ordnung ist, soll er sie nicht mitseinem Unrath anstecken."
„Wie konntest du es nun wagen, vu Unzüchtiger, aus dessenMund nichts als Stank kommen kann, wie konntest du es wagen, einkeusches Wort auszusprechen? Er schimpft über die Unzucht, die, wieer eben so keck behauptet, bei uns im Schwange gehen soll, als erzählteer Fabeln von den neuen Inseln."
„Mit unbegreiflicher Dreistigkeit erkühnte er sich, mit vollemMunde die Transsubstantiation zu behaupten, als wenn die Sache garkeine Schwierigkeit hätte: es sei denn, daß es ihm so leicht schiene,das Brod in den Leib Christi zu verwandeln, als ein Weib in einenMann umzubilden."
Wir hätten an die Spitze dieses Kapitels die Zeilen als Aufschriftsetzen sollen, welche Bretschneider niederschrieb:
„Calvin im Schooße einer civilisirten Hauptstadt erzogen, durch eingeselliges Leben geschmeidig gemacht, voll Eingezogenheit und Artigkeit,durch das Studium der Rechtsgelehrsamkeit gewohnt, Persönlichkeiten
1) Was wir hier anführen, kann noch keinen Begriff von den Beleidigungen geben,welche Calvin dem Gabriel de Saconay anthat: die Feder sträubt sich, dieselbenabzuschreiben.