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Bau und Besserung erhalten werden mußte, je nach derÖrtlichkeit 150 « 200 L.
Auf der Liverpool-Manchester-Bahn betrugen die Ko-sten in den ersten 2z Jahren nach ihrer Eröffnung 422 L,und Herr R. Stephenson meinte, daß die London-Bir-mingham -Bahn mit der Zeit, sobald die Böschungen sich nurerst consolidirt hatten, mit 300 L xer englische Meile zu un-terhalten sein würde, wahrend im Norden Englands auf eini-gen Bahnen mitunter 70 ^ ausreichten.
Darf man nun Stephenson's Schätzung zum Grundelegen, der Sicherheit wegen statt 70-L 100 L setzend; so wür-den die Unterhaltungskosten unserer Bahnen xer geographischeMeile jahrlich gegen 3300 betragen, sobald eine xsr Fußetwa 17 Pfund schwere Schiene ohne Stühlchen auf Eichen-Queerschwellen, jedoch nicht auf Kiefern-Langschwellcn, befestigtwird. Da aber im Norden Englands der London-Clay dieUnterhaltung der Bahnen fast noch in eben dem Grade wieim südlicheren England vertheuert, so würde dieser Umstandunseren Bahnen noch bedeutend zum Wortheil anzurechnensein, mithin in dieser Beziehung auch jene Summe noch zugroß erscheinen.
Übrigens ist zu verwundern, daß, wenn deutsche Schrift-steller der mitunter so sehr hohen Unterhaltungskosten der eng-lischen Bahnen erwähnen, sie dabei unterlassen eine Haupt-ursache derselben, nämlich:
die durch den London-Clay so sehr oft veranlaßten Ab-rutschungen und Wersackungen,zu berücksichtigen.
Der Betrag für diesen Gegenstand war z. B. noch 1839 aufder London-Birmingham-Bahn so hoch, daß um den Unter-schied in den Unterhaltungskosten des ersten halben Jahres (123 L)gegen die des letzten halben Jahrs (402 L) zu rechtfertigen, in dem