rrich von Manderscheid und des Grafen Wilhelm von Neuenar.Diese drangen in ihn, daö Wohl des Vaterlandes seinen eig-nen Interessen vorzuziehen, unv lieber freiwillig einer Würdezu entsagen, als durch Widerstand die ganze Provinz in unheil-vollen Krieg zu verwickeln. Diesen gab er Gehör, entband dieUnterthanen ihres Eides, entsagte dem Erzbisthum und zog sichzurück in die Grafschaft Wied, wo er treu seinen Ansichten un-ter dem Beistande eines protestantischen Predigers den 15. Au-gust 1552 in einem Alter von 76 Jahren starb. Mit ihmmußten aus dem Domkapitel ihren Pfründen entsagen der De-kan Heinrich Graf von Stolberg und die Domherren FriedrichGraf von Wied, Christoph Graf von Oldenburg und derWild-und Rheingraf Jakob.')
1) SIeia-m, I. XVII!. I>. 33». Seclleilaork, I. III. g. 13t. »lesliovius,p. 159. lU-ümIml'L, I. III.