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Publikum zu bringen. Es führte den Titel: ^i,i!c!!«!nz>,m.i, s,>-,oliiüstianae et eutlioliase religianis i-evei eint. ot illnsli'.ilomiiias cüttioiiieos inotiapylitanao oeolesiao Oolaniansis ^10-snignatia, sclvvrsus lilirum c^ionilani miivoisis nicliiiilliis saustacibiis ciiooeosis eiuscloi» nii^ioi' Iloiinae litulo lioloi inutio-Iiis exlnliitnii», i,e Enstes, iniitatis (^nibiisclain tlonsultaiiaa»loliboralioins »ainiiio iii^iessiiin. H
Während dieser fortdauernden Spannung zwischen demChurfürsten und seinen Ständen und dem Clcrus kam der Kai-ser auf seinem Zuge gegen Wilhelm von Cleve mit einemmächtigen Heere nach Bonn. Der Kaiser erkannte, daß dieganze religiöse Verwirrung durch die Fesseln bewirkt werde,worein den Churfürsten die anwesenden protestantischen Predigergeschlagen, und er bat den Hermann, den Bucer, den ErasmusSarccrius und Caspar Hedio zu entlassen (Melanchthon warschon früher wieder nach Sachsen zurückgekehrt) und den katho-lischen Gottesdienst da wieder herzustellen, wo er aufgehoben.Elfteres geschah, das andere aber keineswegs, und der Chur-fürst verharrte fest bei seinen Grundsätzen. Als das Domkapi-tel und der kölner Clerus sahen, daß auch auf den persönlichenRath des Kaisers der Churfürst nicht umlenken wolle, nahmensie eine ernstere Sprache an. Außerdem daß sie jetzt das obenangeführte Antididogma allerwärts zu verbreiten suchten, sand-ten sie eine Zuschrift an den Churfürsten, worin sie ihn auf dieWege und Mittel in Reichs- und Kirchcnverwaltung hinwiesen,wenn das Diözesanrecht und das Recht der ganzen Kirche gegeneinen dem Glauben untreu gewordenen Hirten zu vertreten sei. ^)Der Churfürst hatte Grund, zu fürchten, daß das Domkapitelauf dem bevorstehenden Reichstage zu Speier seiner DrohungKraft geben werde. Er reis'te selbst nach Speier, um dort nö-tigenfalls persönlich und durch seinen Nathgebcr Albert Harden-berg, im Vertrauen auf die ihm günstige Gesinnung vieler
t) Äleskovlus, p. Ivb. 8Iv>aan, p. 2ö?.
2) Zlesliovius , I. c.