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Nützliches Allerlei.
späterhin auch fleißig behackt worden ist, bricht man die kleinenBlätter sowohl nnten am Stengel, als auch die sich am Fuß dergroßen Blätter bildenden kleinen Aussprößlinge, Geiz genannt, ab.Ende September fängt nun die Erndte der Blätter an und zwarimmer mit den größesten zuerst. Nachdem man diese abgebrochenund an starke Faden geschnürt, läßt man sie an der Sonne solange etwas trocknen, bis sie ansangen, gelb zu werden, dochaber noch ganz feucht sind. Dann legt man sie sehr ordentlichauf einander, preßt sie an einem kühlen Orte einige Tage zwischenStroh und 2 Brettern gelinde, hängt sie mit dem Faden möglichsteinzeln an die Sonne, damit sie wieder etwas trocknen, zieht ihndann heraus, legt sie dann wieder zusammen und bringt sie ent-weder in den Keller oder an einen sonstigen feuchten Ort, wo mansie zwischen etwas Stroh und starken Brettern 4 bis 6 Wochenbeschwert liegen läßt, dann heraus nimmt, ziemlich feucht nochschneidet, und dann völlig getrocknet zum Rauchen aufbewahrt.Es ist dieses die iu Ungarn angewandte Methode, wonach derdortige so vortreffliche Taback bereitet wird.
947. Mittel gegen die Hausratten.
Man sammelt im Frühjahr Hundszunge, zerdrückt die Stengelderselben, und streut sie an diejenigen Orte, wo man Rattenspürt. So lange dieses Gestreute liegen bleibt, wird keine Rattesich wieder zeigen.
948. Anderes Mittel dagegen.
Man reibt entweder trocknen Handkäse, oder stößt eine Handvoll süße Mandeln recht fein, läßt beides recht trocken werden,mischt dann eine Hand voll recht fein pulverisirten ungelöschtenKalk darunter, reibt auch wohl die beiden ersteren Sachen erstmit Mehl durch, damit die darin enthaltenen feuchten oder ölichenTheile das spätere Löschen des Kalkes durch Eindringen in den-selben nicht verhindern, und setzt es dann in einem geräumigenflachen Gefäß an den von den Ratten heimgesuchten Ort. Dichtdaneben stellt man denn anch ein ebenfalls flaches Gefäß mitWasser. Sehr bald wird man sehen, wie sehr die ungebetenen