Siebenter Abschnitt.
GVMPVts Amd dergleichen.
387. Coinpot von Aepfeln.
Ä)^an schält entweder Reinetten oder große Borsdorser-Aepfel ^in deren Ermangelung kann man auch eine andere guteweiusaure Art nehmen), schneidet sie in der Mitte durch, machtdas Kernhaus heraus, raugirt sie in eine Casserolle und thutein gutes Stück Zucker, etwas in Stücke gebrochenen Zimmt,2—3 Gläser weißen Wein, Zitronensaft und Schaale und sovielkaltes Wasser dazu, daß sie bedeckt sind. So läßt man sie kochenbis sie weich sind, doch dürfen sie nicht zerfallen, weßhalb mandie weichsten immer mit einem kleinen Schaumlöffel heraushebtund sie durch frische ersetzt. Nachdem sie nun sämmtlich gahr undmit der runden Seite nach oben sauber auf eine Assiette rangirtworden sind, gießt man die Sauce durch ein Haarsieb in ein engesCasseroll, thut eine Messerspitze voll Kartoffelmehl dazu, und läßtsie kochen bis sie ganz dick ist; dann gießt man es auf eine flacheSchüssel, läßt es kalt und steif werden, schneidet schmale Streifchendavon und garnirt die Aepfel gitterweife damit. Man kann anch,um mehr und rothe GMe zu bekommen, die Aepfelschaalcn mitrothem Wein, Zitronenschaale uud Zucker tüchtig kochen und dieses,wenn die Aepfel gahr sind, zu deren zurückgebliebener Sancegießen, uud sodann weiter verfahren, wie oben gesagt.
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