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Hessisches Kochbuch
Entstehung
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Zwölfter Abschnitt.

MZHmsg verschiedenes: Zzchszlts.

826. Ueverzogene Marons.

macht 2 kleine Einschnitte ins Kreuz an deren Spitze,legt sie auf Salz in eine Pfanne, bedeckt sie auch damit und läßtsie im Ofen gahr, aber ja nicht zu weich werden, damit sie beimSchälen nicht auseinander fallen. Hierauf kocht man ^ oder^ Pfd. Zucker so lange bis er ganz dicklich und etwas gelblichanfängt zu werden; dann läßt man ihn etwas verkühlen, hält dieKastanien einzeln mittelst kleiner hölzerner Spieschen in den nochwarmen Zucker, und dreht und wendet sie so damit, daß derselbe etwaeinen Meßerrücken dick daran hängen bleibt, worauf man sie erkaltenläßt. Oder man wendet sie, so wie sie aus dem Zucker kommenin sein geriebener Chokolade und in weißem Streuzucker um, undgiebt sie bald möglichst zur Tafel.

827. Saurach oder Berlieritz-Küchelchcn.

Man thut gestoßenen Zucker in eine Casserolle, rührt diesenmit Berberitzensaft zu einem dicken Brei, läßt es bis zum Kochenheiß werden, während man es beständig rührt, doch darf es janicht kochen. Will man nun die Küchelchen machen, so hält manimmer einen etwas starken Stnckstock an den Schnabel (oder die