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Hessisches Kochbuch
Entstehung
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Zehnter Abschnitt.

KmcheN A. sonstiges GebszFeZ:es.

380. Bisquittkuchcn.

^^reiundzwanzig ganz frische Eidotter schlägt man mit 1« Pfd.recht fein gestoßenen Nasinadzucker fo lange, bis man in einemanderen Gefäß 13 Eiweiß zu einem recht steifen Schnee geschlagenhat; dann thut man beides zusammen, setzt es auf schwachesKohlenseuer und rührt es mittelst einer Ruthe I Stunden, dochmuß man wohl Acht haben, daß es nicht zu heiß werde, und eslieber abnehmen, um es unter beständigem Rühren etwas verkühlenzn lassen, dann wieder auffetzen, und so fortfahren, bis ^ Stundenherum sind. Hierauf wird es kalt gerührt, Z Pfd. wohl getrocknetesund durch ein Haarsieb gesiebtes Stärkemehl nach nnd nach dazugethan, so wie auch die abgeriebene Schaale einer Zitrone, etwasmit Zucker sein gestoßene Vanille, und den Saft einer Zitrone.Während dem wird die Form mit Butter, doch ja nicht zu fett,bestrichen und mit Zwiebackskrumen bestreut, die Masse dann hin-eingegossen, gleich in den nicht zu heißen Ofen gesetzt und gebacken,bis ein hineingestoßener Strohhalm trocken wieder herauskommt,wozu wohl eine kleine Stunde erforderlich ist. In der erstenhalben Stunde darf der Ofen nicht geöffnet werden.

381. Andere Art.

Mau nimmt von 12 Eiern das Gelbe, rührt dieses mit1 Pfd. fein gestoßnem und gesiebtem Zucker ^ Stunde lang, thut