Nützliches Allerlei.
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gelöst; dieses ist die Dinte zum Zeichnen. Ehe dieses mittelsteiner etwas fein und nicht zu weich geschnittenen gewöhnlichenSchreil'feder geschieht, wird jedoch der Fleck, auf welchen gezeichnetwerden soll, mit einer filtrirten Auflösung von Pottasche in weichemWasser mit etwas viel Kummi sradicum versetzt, angefeuchtet, ge-trocknet und mit einem Glättstein oder dergl. recht glatt gemacht. —Je länger die gezeichnete Stelle, ohne daß sie gewaschen wird,der Luft ausgesetzt bleiben kann, je schwärzer und dauerhafterwird die Schrift werden. Sehr gut ists, wenn man sie, nachdemsie vollkommen trocken geworden, mit einem warmen Bügeleisenüberfährt.
91k. Gute Talglichter zu machen.
^ Rindstalg und Z Hammelstalg ist hierzu die beste Mischuug.Beides wird erst vier—fünfmal mit Lauge ausgewaschen, unddann mit so viel Wasser, als das dritte oder vierte Theil desGewichts beträgt, geschmolzen, und so lange damit gekocht, bisein auf Kohlen gefallener Tropfen sich sogleich zur Flamme ent-zündet. Die Grieben kommen zur Seife. — Das Flüssige, zuden Lichtern Bestimmte, wird durch lose Leinwand in ein Gesäßmit heißem Wasser gegossen, wo es 4—6 Stunden heiß erhaltenwird, damit sich das Unreine zu Boden setzen kann. Dann schmelzeman im Verhältniß zu 24 Pfd. Talg mit 8 Pfd. Wasser, 3 LothAlaun, 4 Loth Pottasche, 16 Loth gewöhnliches Küchensalz; diesesalles wird so lange zusammen gekocht, bis alles Wässerige beinahverdunstet ist; dann gießt man es nochmals durch, erhält es warmbis es ganz klar ist und gießt es dann rein ab. — Zu denDochten nimmt man von der besten Baumwolle, welche aber nurmäßig fest gesponnen sein darf, fo wie auch die Dochte selbst.Nachdem sie geschnitten worden, taucht man sie in eine Mischungvon Wachs, Talg und Kampfer. Das Talg darf beim Eingießenin die Form nur so viel erwärmt werden, daß es fließt, doch istes besser, so wenig als möglich auf einmal zu wärmen, da durchdas öftere Aufwärmen das Talg gelb wird.