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Nützliches Allerlei.
Stoff wie das zu Färbende hinein, und probirt auf diese Art, obes die richtige Schattiruug hat, da es sehr wenig Farbenzufatzbedarf, um viel dunkler zu werden, fpühlt es dann in klaremWasser aus, zieht es nach Belieben durch Stärkewasser und hängtes im Schatten zum Trocknen auf. Seiden Zeug zieht man durchWasser, worin Gummitragant aufgelöst worden, trocknet es dannhalb im Schatten und bügelt es hierauf unter reinem Papier.Je dunkler man das Zeug haben will und je mehr dessen ist, umso mehr Farbe muß man nehmen.
906. Mittel, reine Flachs-Leinwand zu erkennen.
Ob dieselbe von reinem Flachs oder mit Baumwolle unter-mischt sei, erkennt man, indem man einen Tropfen Dinte darauffallen läßt. Fließt diese blos nach 2 Seiten, so ists Halbleinen,fließt sie aber nach allen Seiten gleichmäßig aus, so ists entwederganz Leinen oder ganz Baumwolle; fließt sie aber gar nicht aus,so ist sie zu stark appretirt, und muß sie erst ausgekocht werden,ehe sie probirt wird. Noch deutlicher zeigt sich der Unterschied,wenn man statt eines Tropfens Dinte, einen Ring davon aufdas Zeug macht.
9V7. Leim wasserfest zu machen.
Zum Leimen von Gegenständen, welche dem Naßwerdenausgesetzt sind, als z. B. Gartenbänke und Stühle, muß manerst den Leim in kaltes Wasser legen, bis er ganz weich ist, aberdoch noch seine Form behält; dann löst man ihn bei gelinderWärme in rohem Leinöl auf und leimt dann die Sachen damit.Er trocknet beinahe augenblicklich und das Wasser löst ihn nunnicht auf.
9V8. Sehr gute Glanzwichse, die das Leder nicht verdirbt.
^ Pfd. gebranntes Elfenbein, ^ Pfd. Syrup, 2 Loth La-vendelöl, Loth Salzgeist, 1 Loth Vitriolöl, 1 Löffel vollBaumöl und H Maas guten Essig. Das Elfenbein wird mitdem Syrup, dem Lavendelöl, dem Salzgeist, dem Baumöl undder Hälfte des Essigs in einem Napf zu einem Teig gerührt,