Nützliches Allerlei.
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gedrückt. Man kann auch noch etwas Rosmarin, eine HandvollJasminblüthenblätter, etwas Muskatblüthe, Storax und Venzoezusetzen, wonach es um so besser werden wird.
903. Sehr dauerhast hellblau zu färben.
Man nimmt 3 Loth Großenhainerblau, kocht es in Wassermit etwas Alaun, gießt es, wenn es eine Zeitlang gekocht hat,in ein anderes Gefäß, und läßt es fo weit abkühlen, daß maudie Hände darin leiden kann. Dann drückt man das Zeug (Leinen-öder Baumwollenzeug) hinein, reibt es gut mit der Farbe durch,drückt es ein wenig aus und hängt es sogleich zum Trocknen auf,doch so, daß weder Luftzug noch Sonne es treffen kann. Wennman will, so kann man auch das Zeug vor dem Aufhängen mehroder weniger stärken. Die Menge des zu der Farbe zuzugießendenWassers richtet sich darnach, ob man es mehr oder weniger dunkeloder hell haben will- Es steht besonders gut in der Sonne.
904. Sehr leichte Art schön Zitrongelb zu färben.
Man nimmt nach Verhältniß des zu färbenden Zeuges mehroder weniger Gnrkumey, doch bedarf man dessen jedenfalls nichtgar viel, bindet es in ein leinenes Läppchen, und kocht es in soviel Milch, als man zum Eintauchen des zu färbenden Zeugesbedarf, taucht dann dieses hinein, läßt es, wenn man es rechtdauerhaft und etwas dunkel haben will, auch wohl einmal mitaufkochen, zieht es nach Belieben durch Stärkewasser, drückt esaus und hängt es zum Trocknen im Schatten auf.
905. Ebenfalls sehr leichte Art clismois und Orangenfarbzu färben.
Will man hell färben, so nimmt man nur wenig Orleans,weicht diesen in Seifenwasser Tags zuvor ein, bereitet dann denanderen Tag so viel von letzterm, als man zum Eintauchen desZeuges vollkommen genug hat, gießt von der Farbe nach undnach durch ein leinenes Läppchen darunter, ohne jedoch den Satzaufzurühren, sondern klar oben ab, rührt das Hinzugegossene mitdem Seifenwasser untereinander, taucht ein Läppchen von demselben
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