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Nützliches Allerlei.
mit ^ Loth gutem Zimmt, der jedoch ganz bleiben muß, gegossen,alsdann 22 Pfd. Melis-Zucker in reinem Brunnenwasser ausgelöst,auch dazu gethan, und zuletzt so viel Wasser nachgeschüttet, bisdas Faß voll ist. Dann wird dieses ein wenig schief gelegt undein reines Porzelängefäß unter gesetzt, damit der nach 3 Tagenoben ausgährende Saft reinlich darin sich sammeln und ohne denSchaum wieder oben hinein nachgegossen werden kann, was jedochtäglich einigemal geschehen muß. Das Vergährende wird immerdurch Wasser ersetzt, bis der Wein ruhig wird, wo man dasFaß zuspundet und rnhig liegen läßt bis zum Januar, oder auchnoch länger, wenn man den Wein schärfer haben will. Manbohrt dann in der Mitte des Bodens ein kleines Loch, und zapftdurch ein Federkiel so viel Wein ab auf Flaschen, als ohne dasFaß zu bewegen, heraus laufen will. Nach einigen Tagen bringtman den Federkiehl ein paar Finger breit über dem Rande desBodens an und zapft es nun vollends ab. Die Flaschen werdenwohl zugepfropft, verpicht und stehend aufbewahrt.
894. Birkenwein.
Man nimmt 24 Maas Birkenwasser und 8 Pfd. geläutertenZucker, läßt beides zusammen bis auf den dritten Theil in einemKessel einkochen und gießt es dann durch ein reines Tuch in dasdazu bestimmte Fäßchen. Sobald es abgekühlt ist, thut man3—4 Löffel voll frischer, aber abgewässerter Hefe hinzu, nebst3—4 Maas guten Franzwein uud 9 in Scheiben geschnitteneZitronen, worauf man es abgähren läßt, den Schaum so reinals möglich oben abnimmt und es dann recht fest verspundet.Nachdem das nicht ganz voll sein dürfende Fäßchen 4 Wochen imKeller gelegen hat, zieht man den Wein auf Bouteillen, füllt siejedoch nicht ganz voll uud verpicht sie wohl. Mau kann auch,statt so viel Wein zuzugießen, den Birkensaft in ein Fäßchen thun,woraus kürzlich guter Wein abgezapft worden ist, und dann nurwenig Wein hinzufügen.
893. Trüben Wein wieder hell zu machen.
Auf 4 Ohm Wein nimmt man 1 ganzes Ei, peitscht diesesmit H Maas Wein mittelst einer hölzernen Schneeruthe recht