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Hessisches Kochbuch
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296
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Anhang verschiedenen Inhalts.

Vanille darunter thun, oder diese zuvor mit etwas Schmand nochbesonders ausziehen lassen und sie dann zu dem übrigen geben(siehe weiter Nro. 841).

843. Erdbeer-Eis.

Man erhält dieses, indem man unter obige Masse H SchoppenWalderdbeeren, die man zuvor zerdrückt und durch ein seinesSieb getrieben hat, mischt, und noch etwas Zucker zusetzt.

84k. Eis von Fruchtsästen.

Zu diesen läutert man den Zucker mit Eiweiß so lange, bisein Tropfen davon zwischen den Fingern sich zum Faden ziehenläßt. Dann nimmt man den durch ein Haarsieb gepreßten Saftvon Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen oder Apfelsinen :c., soviel man dessen glaubt nöthig zu haben, versüßt ihn mit dem ge-läuterten Zucker, und thut ihn so, ohne allen Wein, in dieEisbüchse. Wohl zu merken ist es hauptsächlich, daß man beimGefrornen den Zucker nicht sparen darf, weil die Kälte ihn wenigerauf der Zunge fühlbar macht ^fiehe weiteres Verfahren Nro. 84 l).

847. Chocolade mit Milch zu kochen.

Auf ^ Pfd. geriebene oder in heißem Wasser eingeweichteChocolade rechnet man 2 Schoppen Milch und 4 Eigelb. Diesalles thut man in eine Kasserolle, läßt es unter beständigemSchlagen mit dem Schneebeschen oder Quirlen in einer Ehocoladen-kanne auskochen, nimmt es vom Feuer, schlägt oder quirlt es nocheine Zeit lang, damit es nicht gerinnt, und servirt es in Tassen.Wenn man will, kann man auch etwas Eiweiß darunter nehmen.

848. Wasser-Chocolade.

Auf jede Tasse Wasser rechnet man 2 Loth Chocolade; diesereibt man oder löset sie in etwas heißem Wasser, das an obigemQuantum abgeht, auf, und thut sie unter beständigem Rührenmit dem Beschen in das kochende Wasser, womit man sie aufkochenläßt. Dann nimmt man sie vom Feuer, und stellt sie 10 Minutenan einen warmen Ort in heißem Wasser. Hierauf wird sie