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Hessisches Kochbuch
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295
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Anhang verschiedenen Inhalts.

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worden, so schlägt man Eisstücke klein, thut sie zum Theil ineinen Zober oder Eimer, streut Salz dazwischen, stellt die Büchsedarauf, umlegt sie dicht mit den übrigen Eisstückchen, indem manimmer Salz dazwischen streut, und dreht die Büchse, die obenwohl verschlossen sein muß, immer herum, so wie man auch, wennman das Gefrorne recht zart haben will, dieses recht mit einemdazu eigends verfertigten blechernen oder kupfernen und verzinntenLöffel rühren und vom Rand und dem Boden losstechen muß.

842. Andere Art.

^ Maas gute Milch, 20 Loth Zucker, 14 Eigelb, letzteremit dem Zucker recht dick gerührt während die Milch zum Kochenheiß wird, dann mit etwas kalter Milch angerührt, und unterbeständigem Schlagen mit dem Schneebeschen unter die heißeMilch gegossen, und mit dieser aufkochen lassen, doch mnß esimmerfort während dem, und auch noch nach dem Abnehmen vomFeuer geschlagen werden, bis es kalt ist, damit es keine Hautbekommt. Mit der Milch wird entweder für etwa 4Sgr. Va-nille, die gespalten und in Stücke geschnitten, oder mit etwasZucker gestoßen, gekocht, und dann durch ein leinenes Läppchendurchgeseiht.

842. Liqueur-Eis.

Unter die oben beschriebene Masse gießt man, nachdem dieselbevöllig erkaltet, etwas Maraschino oder andern französischen Liqueur,und verfährt sodann wie weiter gesagt.

844. Chokoladen-Eis.

H Pfd. feine Chokolade bricht man in Stückchen, löst sie inkochendem Wasser auf, zerrührt sie recht zart, gießt ^ Maas gutensüßen Schmand oder gute fette Milch dazu, versüßt es mit ^ Pfd.in etwas kochendem Wasser ausgelöstem Zucker, rührt 68 Ei-dotter mit etwas kaltem Schmand klar, giebt es zu der übrigenMasse, läßt es unter beständigem Rühren einmal auskochen, treibtes durch ein Haarsieb, läßt es erkalten und gießt es zum Frierenin die Eisbüchse. Auch kann man etwas mit Zucker gestoßne