294 Anhang verschiedenen Inhalts.
838. Punsch -> >-> romnink (auf römische Art).
Man schlägt recht guten süßen Schmand, etwa 2 Schoppen,zu recht steifem Schaum, zieht dann etwa 6 gute Eßlöffel vollgestoßnen Zucker hinein, gießt nach Belieben Arrack, Rum oderbesser, einen seinen Liqueur, z. B. Maraschino, dazu, giebt esin eine Terrine, die aber nicht zu klein sein darf, weil es, wenndie nun hinzu zu gießende Bouteille Champagner dazu kommt,sehr in die Höhe steigt. Bei diesem Eingießen muß es aber fort-dauernd mit dem Schneebeschen geschlagen werden.
839. Maurocordato.
Man läßt Maas süßen Schmand mit einer Schote Vanilleund ^ Pfd. Zucker kochen, giebt dann 6—8 Eidotter, nachdemsolche mit etwas Schmand gehörig zerrührt worden, daran,und gießt zuletzt so viel Arrack oder Rum dazu, daß der Geschmackangenehm davon wird. Auch kann man statt dieser letzternMaraschino nehmen.
840. Masse zu verschiedenem Gefrornen.
Von 12 Eiern schlägt man das Gelbe mit einem Schneebesenwohl 8 Minuten lang, so daß es wohl zertheilt ist, rührt dann2 Schoppen nicht gar zu fetten süßen Schmand oder gute fetteMilch und 1 Pfd. gestoßnen Zucker darunter, setzt es auf raschesFeuer, rührt es aber, damit es nicht anbrenne, fleißig um, undnimmt es, sobald es anfängt zu steigen, vom Feuer, gießt esdurch ein Haarsieb in einen Napf, und rührt es noch um bis esabgekühlt ist. — Diese Masse kann man nun zu folgenden Eis-arten benutzen:
841. Banillen-Eis.
Zu obiger Masse nimmt man eine gute Stange Vanille,spaltet und schneidet sie in Stückchen, bindet sie in ein reinesdünnes Läppchen, läßt es in kochendem Schmand oder recht guterfetter Milch recht tüchtig ausziehen, drückt es zwischen 2 Löffelngehörig aus und giebt es nebst obiger Masse in die znr Eis-bereitung bestimmte Büchse. Ist das Ganze nun recht kalt ge-