292 Anhang verschiedenen Inhalts.
dann gießt man den Wein dazu und giebt es entweder in demselbenGefäß auf den Tisch, oder gießt es durch einen Durchschlag inBouteillen. Sehr angenehm schmeckt es, wenn man den Saft voneiner oder nach Verhältniß von einigen Apfelsinen darunter drückt.Auch lieben es Manche, wenn ein Stück Vanille mit den Pomeranzen-schaalen zugleich in den Wein gelegt wird. — Will man denBischoff in Vorrath bereiten, so darf man keinen Zucker hinzuthun,bevor er servirt werden soll, auch die Schaalen nicht über einigeTage darin lassen, weil sie sonst leicht Säure bewirken.
832. Cardinal.
Zu 3 Bouteillen Franzwein nimmt man 1 Pfd. Zucker, reibtauf diesem daS Gelbe von 2 Zitronen, 1 Apfelsine und 2 bitternPomeranzen ab, drückt den Saft der beiden erstem Früchte dazu,legt auch, wenn man will, ein Stück Vanille dabei, läßt alleseinige Stunden zusammen wohl zugedeckt stehen und gießt es dannm die Bouteillen, oder servirt es in einer Bowle. Auch kannman ihn eben so bereiten, wie im vor. Artikel angegeben.
833- Punsch.
Auf vier Bouteillen weißen Wein rechnet man eine VouteilleArrack oder Rum, den Saft von einer Zitrone und ohngesähr1? Pfd. Zucker, den man in etwas kochendem Wasser auslost, eheman ihn zu den übrigen Bestandtheilen thut. Will man denPunsch warm haben, so stellt man die nicht zu fest zugepfropftenBouteillen vorsichtig in heißes Wasser, und läßt sie darin stehen,bis die Masse ganz durch und durch heiß geworden; damit diesesdesto schneller und in höherm Grade der Fall wird, nimmt manmehrmals von dem verkühlten Wasser etwas hinweg und ersetztes durch kochendes. Das Getränk verliert auf diese Art amwenigsten von seiner spirituösen Eigenschaft. Auch kann man erstblos den Wein bis zum Kochen heiß machen und dann den Arrackdazu thun, wenn der Wein wieder etwas erkaltet ist.
834. Andere Art.
Man löst Pfd. Zucker in Bouteille kochend heißemWasser auf, drückt den Saft von 1 bis 1H Zitrone dazu, gießt