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Hessisches Kochbuch
Entstehung
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291
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Anhang verschiedenen Inhalts. 291

Zeite) der Casserolle, damit die heraus gegossenen Tropfen andiesem herab immer einzeln auf die mit Mandelöl ganz fein be-stochenen Bleche gesetzt werden können. Wird die Masse kalt undwill sie nicht mehr fließen, so thut man einige Tropfen Saft dazuund läßt es wieder heiß werden.

828. Zitronen-Küchelchen-

Diese werden in derselben Art bereitet, nur reibt man dieSchaale von einer oder mehreren Zitronen auf dem Zucker ab undgießt etwas Wasser statt des Saftes zu. Auch kann man ganzweiße Küchelchen eben fo machen, wenn man den Zucker blos mitZitronensaft mischt.

829. Rosen-Küchelchen.

Hierzu nimmt man 1 Eiweiß, etwas doppeltes Nosenwasserund fein gestoßnen und gesiebten Zucker, rührt einen Guß davon,bis er dick und weiß ist, färbt ihn dann mit etwas aufgelösterCochenille rosenroth und setzt kleine Häufchen mit dem Löffel davonauf Papier, die man bei sehr gelmder Wärme trocknen läßt. Mankann dieselben auch weiß lassen und statt des Rosenwassers Zitronen-saft darunter nehmen.

83V. Pseffermünz-Küchelchen.

Man stößt nach Belieben schönen weißen Zucker, der über-haupt zu allen diesen Küchelchen genommen werden muß, rührrihn mit etwas Wasser zu einer dicken Masse, läßt sie unter be-ständigem Rühren auf gelinder Wärme heiß werden, fetzt sie dannab, gießt (auf 1 Pfd. Zucker ^ Quentchen) Pfeffermünzessenz oazn,rührt dieses damit wohl durch, und verfährt dann wie bei Nr. 827gezeigt worden.

831. Bischoff.

Auf eine Bouteille rothen Wein, am besten Medoe, rechnetman 3 bittere Pomeranzen, schält diese ganz dünn ab, so daß nichtsvon der weißen Haut daran bleibt, thut sie in ein wohl verschlossenesGefäß, giebt 12 Loth gestoßnen Zucker dazu, und läßt es entwederbis den anderen Tag, oder doch einige Stunden zugedeckt stehen;

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