28k Einmachen verschiedener Früchte.
dazu und kocht ihn unter öfterm Abschäumen langsam ^ Stunde,bis er hell und klar ist. Dann läßt man ihn kalt werden, fülltihn in Bonteilleu, Propst sie zu und verharzt sie.
818. Andere Art.
Den ausgepreßten Saft kocht man einmal auf; wiegt aufjedeS Pfd. Saft ^ Pfd. Zucker, stößt diesen fein, rührt ihn, nach-dem der Saft vom Feuer abgenommen worden, unter denselben,füllt ihn in Bonteillen und verpropst und verharzt diese.
819. Säuerlicher Himbeersaft.
Nachdem die recht reifen Himbeeren wohl gelesen und ge-waschen worden, zerdrückt man sie in einem steinern oder PorzellanGefäß, gießt guten Essig darauf, daß sie davon bedeckt sind, undläßt sie 2—3 Tage an einem kühlen Orte stehen. Dann preßtman den Saft durch einen Beutel, thut zu jedem Schoppen desselben^ Pfd. Zucker, kocht beides zusammen dicklich, schäumt es gehörigund füllt es in Bonteillen, die man wohl verpropft und verharzt.
820. Kirschsast.
Man kann denselben ganz auf die Art machen, wie inNr. 817. beschrieben worden, nur mit dem Unterschiede, daß dieKirschen gestoßen und dann ans dem Feuer heiß gemacht werden;man kann auch etwas Vanille, Zimmt, Nelken und Zitronen-schale dazn thun, und den Saft dann dnrch einen feinenDurchschlag geben.
821. Andere Art.
Man stößt reife, schwarze Kirschen mit den Steinen ganzfein, thut sie in ein steinern oder porzellän Gefäß und setzt sieeinen Tag in den Keller. Hierauf seihet man den Saft davondurch ein Tuch, doch ohne es auszudrücken, damit der Saft nichttrübe wird, füllt ihn in Gläser und läßt ihn 14 Tage stehen,damit alles Trübe und Dicke heraus gähren kann. Hierauf gießtman den Saft rein ab, schüttet zu jedem Maas ^ Pfd. feingestoßenen Zucker und läßt ihn so lange rnhig stehen, bis sich der