Einmachen verschiedener Früchte.
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Finger das Mark heraus, legt sie nebeneinander in eine Schüssel,und gießt dann so viel dünnen geläuterten Zucker kalt darüber,als die vom Mark befreicten Früchte wiegen, bedeckt sie dann miteinem Bogen Papier und läßt sie bis zum anderen Tag stehen.Dann gießt man den Zucker ab, kocht ihn etwas stärker und gießtihn kalt wieder darüber. Dasselbe wiederholt man den dritten,vierten und fünften Tag, doch so, daß man den Zucker immeretwas stärker kocht. Zuletzt thut man die Pomeranzenschaalen auchhinein nnd läßt sie einmal mit aufkochen, wobei man sie wohlschäumt. Siud sie dann verkühlt, so rangirt man sie in Gläseroder Büchsen und gießt den Zucker darüber.
8V7. Trocken gezogene Pomeranzenschaalen.
Hierzu bereitet man die Pomeranzen auf dieselbe Art, wieim vorigen Artikel angegeben worden. Nachdem der Zucker dendritten Tag abgegossen worden, setzt man auf jedes Pfd. Frucht» Pfd. Zucker zu, kocht ihn so lange, bis hinter dem hinein ge-tauchten Schaumlöffel, wenn man den Zucker ablaufen läßt, unddagegen bläst, Blasen von der Größe einer Erbse abfliegen, thutdann die Pomeranzenstücke hinein, rührt sie oft mit einem silbernenLöffel um, damit sie nicht anbrennen, was sie leicht thun, nimmtauch die Casserolle oft ab und rüttelt sie durcheinander, damit derZucker sich gehörig an die Schaalen ansetze Ist derselbe nun sodick, daß er ganz wie trocken ist, so nimmt man die Schaalenmit einer starken Nadel heraus, und legt sie auf ein feinesDrathgitter oder dergleichen, bis sie kalt, und trocken sind. —Eben so kann man auch ganze Pomeranzen, die wie in Nr. 804vorbereitet worden, so wie anch Pumpelmusen trocken ziehen, nurmüssen diese einige Tage länger im Zucker liegen, da derselbeschwerer in solche eindringt, als in die so viel dünnern Schaalen.Man kann auch, wenn man will, etwas Carmin unter den Zuckerthun, wodurch derselbe roth wird, was der Gesundheit auch durchausnicht schädlich ist.
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