Einmachen verschiedener Früchte.,
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801. Welsche Nüsse einzumachen.
Wenn die Nüsse etwa halb ihre Größe erreicht haben, wasohngefähr zu Johanni der Fall sein wird, so nimmt man sie ab,durchsticht sie mit einem spitzen Holz ins Kreuz, doch mit Vorsicht,daß sie nicht ausplatzen, und legt sie 8—10 Tage in kaltes Wasser,was man aber täglich wenigstens zweimal durch frisches erneuert.Dann setzt man sie mit frischem Wasser aufs Feuer, kocht sie weich,gießt dann das Wasser ab und wieder frisches darauf. Nach4 Stunde nimmt man sie heraus, trocknet sie ab, spickt sie mitZimmt, Nelken und Zitroueuschaale, oder legt sie auch schichtweisedamit in das Einmacheglas. Nun nimmt man auf jedes Pfd.Nüsse § Pfd. Zucker, kocht diesen zu Syrup, gießt ihn über die Nüsse,wenn er verkühlt ist, und deckt es fest zu. Nach 3—4 Tagengießt man den Syrup ab, thut noch ein Stück Zucker dazu, läßtihn damit aufkochen und giebt ihn wieder verkühlt über die Nüsse.Dieses wiederholt man so oft, bis man sieht, daß der Zucker diegehörige Dicke hat und die Nüsse gut davon durchdrungen sind.
802. Feigen einzumachen.
Hierzu nimmt man recht schöne reife Feigen, macht über dieBlume quer-über einen Kreuzschuitt, legt sie in kochendes Wasserund läßt sie zugedeckt etwa eine Stunde stehen. Hierauf gießtman es ab uud kaltes darauf, nimmt sie heraus und trocknet siemit emem Tuch ab. Auf jedes Pfd. Feigen nimmt man H Pfd.Zucker, läutert ihn, kocht die Feigen darin so weich, daß man einenStecknadelkopf hinein stoßen kann, nimmt sie mit einem silbernenZnckerlöffel heraus, rangirt sie in ein Einmacheglas, kocht den Zuckerbis zum Spinnen ein, gießt ihn über die Feigen und verwahrt siegut. Sollte nach einigen Tagen der Zucker düuner gewordensein, so wird er abgegossen, mit einem Stückchen Zucker wiederaufgekocht, und verkühlt wieder über die Feigen gegossen. Wenn mandieses Auskochen noch ein paarmal wiederholt, so ists desto besser.
803. Italienische Art, Zitronen einzumachen.
Nachdem man die Zitronen geschält, auch das weiße Häutchenbavon sorgfältig abgezogen hat, schneidet man sie der Länge nach