Einmachen verschiedener Früchte.
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Tuch oder Beutel durchlaufen läßt. Auf 2 Pfd. Saft nimmtman dann 1 Pfd. Zucker, auf dem man die Schaale von 1 Zitroneabreibt, läßt beides auf schneller Hitze zusammen kochen, bis eineProbe auf einem Zinnteller gallert, und füllt es dann in dieGläser.
790. KirschGctte.
Recht schöne sauere Kirschen steint man aus, stößt die Steineauf und bringt die darin befindlichen Kerne nebst den Kirschen^ Stunde auf gelindes Feuer, preßt dann den Saft aus, kochtund schäumt ihn gehörig, läutert auf jedes Pfd. Saft ^ Pfd.Zucker bis zum Spinnen, giebt dann den Saft dazu und kocht esnoch einigemal auf.
191. Andere Art.
Die ganz reifen Kirschen stößt man mit den Kernen, läßtsie einen Tag stehen, und preßt sie dann durch ein Tuch.Hierauf gießt man zu drei Theilen Kirschsaft ein Theil rothenJohannisbeerfaft, kocht auf jedes Pfd. desselben ^ Pfd. Zucker,und verfährt weiter wie in Nr. 786 angegeben.
792. Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Weintraubenzu Kuchen einzumachen.
Nachdem jede Art dieser Früchte von allen Stiehlen undsonstigem Grünen befreit ist, wäscht man sie rein und läßt sie aufeinem Tuch gut ablaufen. Dann nimmt man auf jedes Pfd.Frucht ein gutes H Pfd. Zucker, läutert ihn bis zum Spinnen,thut die Frucht hinzu und läßt es zusammen kochen, bis es steifgenug ist, was man am besten probirt, wenn man etwas davonauf einen Zinnteller thut, und zusieht, ob es gallert, wenn eskalt ist; in diesem Falle ist es gut. Man füllt es nun in Gläseroder Steintöpfe und verwahrt sie mit Blase. — Will man dieseFrüchte zum Dessert ohne Kuchen geben, so nimmt man Z Pfd.Zucker zu jedem Pfd. Frucht, nnd kocht es ja nicht länger alsnöthig, damit es die Farbe nicht verliert.