Einmachen verschiedener Früchte. 273
Früchte einen Augenblick hinein, bis sie einmal aufgekocht haben,hebt sie dann mit dem Schaumlöffel heraus, thut sie in die Ein-machegläser, kocht die Brühe bis zur Syrupsdicke ein, gießt, wennes etwas erkaltet, nach Belieben Franzbranntwein dazu, giebt esüber die Früchte, und verwahrt diese sogleich durch übergebundeneBlase.
784. Aprikosen in Zucker einzumachen.
Nachdem diese geschält und ausgesteint worden, nimmt mani Pfd. Zucker auf jedes Pfd. Frucht, läutert ihn bis zum Spinnen,thut die Aprikosen hinein, läßt sie einigemal mit anfochen, nimmtsie dann mit dem Schaumlöffel behutsam heraus, rangirt sie indie dazu bestimmten Gläser, kocht die Sauce bis zur gehörigenKonsistenz ein und gießt sie über die Früchte. Die von der hartenund häutigen Schaale befreiten Kerne kann man entweder ganzunter die Früchte mischen, oder sie mit etwas Pomeranzenblüth-waffer in einem Steinmörser zu einem seinen Teig gerieben unddurch das Haarsieb getrieben unter die Sauce mischen, damitdurchkochen und über die Früchte geben.
783. Johannisbeer- und Himveer-Gelc'e.
Auf 1 Pfd. abgestreifte Beeren nimmt man Z Pfd. Zucker.Abends zuvor, ehe man die Gelee machen will, legt man dieBeeren schichtweise mit dem Zucker, der sein gestoßen sein muß,in ein steinern oder Porcellan Gefäß, indem man den letzten? mitein paar Theelöffel voll Wasser befeuchtet. Den andern Morgensetzt man es aus starkes Feuer. Sobald die Beeren steigen undsich zusammen vereinigen wollen, nimmt man es ab und gießt esgleich durch einen Filtrirbeutel von Flanell in die dazu bestimmtenGläser. Die zurück gebliebenen Beeren kocht man noch etwas längerund bewahrt sie dann zu Kuchen ebenfalls in Gläsern auf.
78V. Andere Art-
Die abgestreiften Beeren thut man in einen recht reinen Topfund kocht sie, in ein anderes Gefäß mit kochendem Wasser gestellt,darin, und gießt den dadurch sich absondernden Saft so oft ab,