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Einmachen verschiedener Früchte.
und giebt sie dann in die dazu bestimmten Gläser; den zweitenund dritten Tag gießt man die Sauce wieder ab, läßt sie wiederdicklich kochen, die Früchte darin nur heiß werden, giebt sie dannwieder in die Gläser, verbindet sie mit Blase oder starkem Papiernnd hebt sie an einem trocknen Orte auf.
782. Aprikosen, Mirabellen oder Reineclauden auf holländischeArt in Franzbranntwein einzumachen.
Zu 3 Pfd. Frucht nimmt man 2 Pfd. feinen Zucker; diesensetzt man mit einem Glas Wasser aufs Feuer, thut, wenn er zumKochen heiß ist, ein zu Schaum geschlagenes Eiweiß hinein, undnimmt das dadurch in die Höhe steigende Unreine mit dem Schaum-löffel weg. Ist der Zucker nun recht klar, so legt man die zwarreifen, aber nicht weich sein dürfenden Früchte hinein, läßt sieeinmal damit aufkochen, nimmt sie dann mit dem Schaumlöffelheraus, legt sie in einen Napf, gießt den Zucker darüber und läßtes 6—7 Stunden stehen. Dann legt man die Früchte in dasdazu bestimmte Glas, kocht den Zucker noch einmal auf, damit erdie gehörige Coufistenz bekömmt, und schäumt ihn ordentlich währenddes Kochens. Wenn er kalt ist, thut man so viel Franzbranntweinhinzu, als es Zucker ist, mischt es untereinander und gießt esüber die Früchte, so daß sie davon bedeckt sind. Anfangs steigensie immer in die Höhe, fallen aber nachher bald wieder. Manmnß es wohl mit einer darauf gebundenen Blase verwahren.
783. Andere Art.
Zu 1 Pfd. obiger Früchte rechnet man Z Pfd. Zucker. Manlegt sie mit einigen Weinblättern in kochendes Wasser und läßtsie so lange auf dem Feuer, bis sie Platzen; dann werden sieschnell ans ein Sieb geschüttet, damit das Wasser abläuft. Hieraufstellt man diesen auf ein tiefes Porzellan-Gefäß, liest sorgfältigdie Weinblätter heraus, streut dann den Zucker auf den Früchtenherum, deckt sie dann mit Weinblättern zu, und läßt sie so eineNacht stehen. Den anderen Tag bringt man die nun abgelaufeneBrühe mit 1 Tasse Wasser aufs Feuer, legt, wenn sie kocht, die