Hefen-Backwerk.
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nüsse. Dieses alles rührt man eine Stunde zusammen durch, thutdann ^ Pfd. feines Mehl vazu, rührt es noch ^ Stunde damitund läßt es dann eine Zeitlang an einem kühlen Ort stehen.Hierauf streut mau fein gesiebten Zucker auf ein Backbrett, nimmtkleine Löffel voll von dem Teige, dreht sie in dem Zucker herum,dressirt sie zur Kugel, legt sie auf ein dünn mit Wachs bestrichencsBackblech, drückt sie platt nnd backt sie bei mäßiger Hitze ineinem verschlossenen Ofen schön hellbraun.
Hefen-Back werk.
Vorbemerkung.
Nach der Meinung einer sehr erfahrenen Hausfrau ifts einsicheres Mittel, die Güte der Hefe zu erproben, wenn man einigeLöffel voll gestoßenen Zncker damit durchrührt, und es an einenwarmen Ort stellt; geht sie dann in die Höhe, so ist sie gut. —Auch soll es sehr gut sein, wenn man vor dem Bereiten desHefenteigs immer auf diese Weise damit verfährt, auch die dabeizu nehmenden Eier zuvor tüchtig mit Zucker abschlägt, der natürlichgewogen, und am vorgeschriebenen Quantum abgerechnet wird. —Ferner soll es die Hefenbäckerei viel mürber machen, wenn mandie Butter zuletzt hinein thut, es sei denn, daß diese zu Schmandgerührt zu werden, vorgeschrieben sei. — Nimmt man trockeneHefe, so muß man 1 Loth auf jedes Pfd. Mehl rechnen, und siezuvor in etwas kaltem Wasser auflösen.
718- Nadon- oder Schneckenkuchen.
Hierzu nimmt man 1 Pfd. Bntter, 1 Pfd. Mehl, ^ Pfd.Zucker, 12—16 Eier, 3 Löffel voll recht frischer dicker Bierhefe^zu dieser Art Kuchen nimmt man Loth trockene Hefe auf jedesPfd. Mehl) und etwa 2—3 Tassen voll Milch. Die Butter rührtman zu Schmand, schlägt dann 1 Ei hinein und rührt 1 Löffelvoll Mehl und 1 Löffel voll Milch dazu, und fährt so fort bisdie Eier und das Mehl alle darunter sind, und das Ganze sowohl