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Hessisches Kochbuch
Entstehung
Seite
244
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244 Kleines Vackwerk.

zuletzt das zu Schnee geschlagene Eiweiß darunter gezogen (sieheweiter den vor. Art).

703. Dritte Art.

12 Loth Butter zu Schmand gerührt, 1H Schoppen saurenSchmand, 9 Eigelb, ^ Pfd. Mehl, Zucker, Zimmt, abgeriebeneZitronenschaale, und zuletzt das zu Schnee geschlagene Eiweiß (sieheweiter Nro. 701).

704. Vierte Art.

^ Pfd. Butter wird zu Schmand gerührt, 8 Eidotter, H Pfd.Mehl, ein wenig Zucker und abgeriebene Zitronenschaale und1 Schoppen süßer Schmand nach und nach dazu gethan, wohldamit durch gerührt, und zuletzt das zu Schaum geschlagene Eiweißdarunter gezogen. Im Uebrigen siehe weiter Nr 701. Esgiebt ohngesähr 13 Stück.

703. Fünfte Art.

1 Schoppen sauren Schmand schlägt man zu Schaum, sowie auch 6 Eidotter, mischt dann beides, uud schlägt es zusammennochmals tüchtig durch. Während jemand Anderes das Eiweißzu Schnee schlägt, rührt man 8 Loth ganz seines Mehl unter denSchmand und die Eidotter, nebst ^ Pfd. Zucker, thut dann denSchnee ebenfalls dazn, und backt nun schnell die Kuchen.

70k- Sechste Art.

12 Loth Mehl, 6 Loth Butter, 6 Eidotter, 2 Loth Zucker, woraufdie Schaale von ^ Zitrone abgerieben worden, 2 Obertassen vollsauren Schmand, 1 Obertasse voll Milch und zuletzt das zu Schneegeschlagene Eiweiß. Das weitere Verfahren siehe am Ende desArt. 701. Diese Portion giebt ohngesähr 6 Stück.

707. Zucker-Hohlhipen.

Man nimmt soviel fein gestoßenen und fein gesiebten Zuckerals 4 Eier schwer sind, rührt ihn mit diesen H Stunde, thutetwas abgeriebene Zitronenschaale, so wie auch so viel Mehlhinzu als 2 Eier wiegen, setzt mit einem Löffel kleine Häufchen