Kleines Backwerk.
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664. Portugiesische Kuchen.
Man läßt 1 Pfd. frische Butter langsam zerfließen, rührtnach und nach 5 ganze Eier und 4 Eidotter darunter, nebst H Pfd.Zucker, auf welchem die Schaale von 1 Zitrone abgerieben worden.Ist alles tüchtig gerührt, und fängt die Masse an schaumig zuwerden, so rührt man nach und nach 1 Pfd. recht feines durch-gesiebtes Mehl darunter, füllt sie in mit Butter ausgestrichenePastetenförmchen, jedoch nur bis zur Hälfte voll, setzt sie auf einBackblech und backt sie in ^ Stunde bei mäßiger Hitze gahr.
663. Sand-Törtchen.
1 Pfd. frische Butter rührt man zu Schaum, dann nach undnach 12 Eidotter, die abgeriebene Schaale von 1 Zitrone und1 Pfd. fein gestoßenen Zucker darunter., Das Eiweiß wird zuSchnee geschlagen uud darunter gezogen, zuletzt 1 Pfd. MehlLöffelweise dazu gethan. Uebrigens bedient man sich derselbenFormen, und verfährt mit dem Backen wie im vorigen Artikel be-merkt worden.
666. Wiener Backwerk.
Man stoße 1 Pfd. feinen Zucker mit ^ Stange Vanille, schlage"von 8 Eiern das Weiße zu steifem Schnee, und ziehe dann denZucker mit der Vanille behutsam darunter, schlage diese Masse aufganz gelindem Kohlenfeuer warm und dann wieder kalt. Solltedurch dieses einmalige Erwärmen die Masse noch nicht steif genugsein (sie darf nämlich beim Aufsetzen auf Papier nicht fließen), fowiederholt man es noch einmal. Dann setzt man sie in der Größeeines Groschen auf Papier, und legt dieses auf ein Backblech,worauf man sie bei mäßiger Hitze trocknet..
667. Mandelspäne.
1 Pfd. gestoßene Mandeln, 1 Pfd. Zucker, von 1 Zitronedie abgeriebene Schaale, sowie auch den Saft, 1 Eidotter undvon 10 Eiweiß den Schnee, auch etwas Semmelkrumen. Diesesalles tüchtig durcheinander gerührt, ein Blech mit Wachs bestrichen,nnd die Masse 2 Messerrücken dick darauf ausgetrieben. Wenn
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