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Gel6e.
wenigem Zimmt, ^ Stunde gelinde, drückt den Saft alsdann durchein feines Haarsieb zu dem Gelse-Stand, reibt die Schaale von1 Zitrone auf Zucker ab, thut diesen, H Pfd., nebst dem Saftvon 6—7 Zitronen dazu, klärt das Ganze mit Eiweiß, wie inNr. 567. beschrieben, und läßt es durch den GMe-Bentel laufen.Ist dem Kranken Wein erlaubt, fo gießt man dessen etwas andie Aepsel, und läßt diese etwas länger einkochen. Auf gleicheArt kann man auch von andern Fruchtsäften, von Johannis- oderHimbeeren, von Kirschen, Aprikosen:c. allerlei Gelse für Krankebereiten. Hierbei ist dieselbe Frage wie Ende Art. 576. anwendbar.
579. Wanillcn-Gelöe.
Man läßt ein Stück Vanille, etwa 1 Finger lang, in 1 SchoppenWein auf einer warmen Platte ausziehen, deckt sie aber wohl zudabei, klopft 5—6 Loth Hausenblase recht tüchtig, und pflückt siein kleine Stückchen, löst sie-in 3 Schoppen weißen Wein auf,reibt die Schaale von 1 Zitrone auf ^ Pfd. Zucker ab, thut diesennebst dem Saft von 4 Zitronen nnd dem andern Wein, worindie Vanille ausgezogen, so wie auch diese selbst, darunter, klärtes auf die in Nr 567. beschriebene Art mit Eiweiß ab, und läßtes durch den Gelee-Beutel in die dazu bestimmte Form lausen,worauf man es erkalten und steif werden läßt. Nimmt man stattder Hausenblase Gelatine, so werden 4—5 Loth derselben hin-reichend sein.