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Hessisches Kochbuch
Entstehung
Seite
206
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266 Kuchen und sonstiges Gebackenes.

dann ^ Pfd. feines Stärkemehl nach und nach darunter, so wieauch die abgeriebene Schaale von einer Zitrone, schlägt das Weißevon den Eiern zu recht steifem Schnee, zieht diesen unter dieMasse, und verfährt sodann weiter, wie im vorigen Artikel be-schrieben.

382. Dritte Art.

Von 18 recht frischen Eiern rührt man das Gelbe mit 1 Pfd.sein gestoßnem Zucker, schlägt das Weiße zu Schnee, und beideszusammen noch ^ Stunde, thut die abgeriebene Schaale von einerZitrone, nebst 26 Loth seinem Spelzmehl oder Stärkemehl nachund nach darunter, so daß es mit dem Löffel geschlagen, abernicht gerührt wird, streicht die Form dünn mit Butter aus, be-streut sie mit Zwiebackskrumen, giebt die Masse hinein, und backtes in 1 Stunde gahr (siehe Art. 583).

583. Brodkuchen.

Man nimmt 20 Eigelb, rührt diese mit 1 Pfd. fein gestoßenemund gesiebtem Zucker, bis es recht weiß ist, und Blasen wirst,thut dann 1 Pfd. geschälte und gestoßene Mandeln, etwas Zimmt,Nelken und Zitronenschaale dazu, schlägt das Weiße von 12 Eiernzu recht steifem Schnee, zieht es unter die Masse, und rührt zuletzt11 Loth recht schön gelb geröstetes und fein gestoßenes Schwarz-Brod darunter. Dann giebt man es in die mit Butter dünn,aber sorgfältig bestrichene, und mit Zwiebackskrumen bestreute Form,und backt es langsam, bis ein hinein gestoßner Strohhalm trockenwieder herauskommt.

384. Andere Art.

1 Pfd. Zucker, 2V Eigelb, Zimmt, Vanille, 810 gestoßeneMandeln, 16 Loth Brod, den Schnee von sämmtlichen Eiweißen.Im Uebrigen behandelt, wie im vorigen Artikel angegeben.

385. Dritte Art.

16 Eigelb, 26 Loth Zucker, 16 Loth Brod, 8 Loth Mandeln,Nelken und Zimmt nach Belieben, auch, wenn man will, etwasVanille, dieses behandelt wie in Nr. S83. beschrieben, nur mit